Notfall-Kastration! Hund ist einfach zu spitz und braucht dringend Hilfe

Colchester (England) - Der Penis dieses Hundes ist in Gefahr! Der ein Jahr alte Milo hat offenbar einen zu starken Sexualtrieb, dadurch wird er so spitz, dass er sich sogar selbst verletzt - sein Frauchen bittet nun um Hilfe und Spenden.

Der süße Milo hat ein großes Problem: Er rammelt zu viel und fügt sich dadurch selbst immer wieder Schmerzen zu.
Der süße Milo hat ein großes Problem: Er rammelt zu viel und fügt sich dadurch selbst immer wieder Schmerzen zu.  © gofundme.com/f/emergency-castration-and-behavioural-therapy

Die 20-jährige Courteney Smith aus der englischen Stadt Colchester (knapp 100 Kilometer nordöstlich von London gelegen) hat auf der Webseite GoFundMe.com einen Spendenaufruf gestartet, weil ihr kleiner Chihuahua dringend eine Kastration benötigt!

Als Begründung für diesen ungewöhnlichen medizinischen Notfall, schreibt die junge Britin, dass ihr Hund immer wieder "abnormal spitz wird". Das ginge so weit, dass der Vierbeiner durch zu heftiges Rammeln mit seinem Stofftier oder anderen Objekten einen blutigen Penis bekommt.

Das Frauchen habe ihren kleinen Milo schon zweimal zum Tierarzt bringen müssen, weil er wegen all der Reibung Schürf- beziehungsweise Brandwunden an seinem Glied hatte.

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Um diesem Leiden ein Ende zu bereiten, müsste der Sexualtrieb des Tieres schnellstmöglich unter Kontrolle gebracht werden. Am effektivsten ginge das durch eine Operation.

Falls der Chihuahua nicht bald kastriert wird, könne er sogar irreversible Schäden an seinem besten Stück davon tragen. Schlimmstenfalls müsste er irgendwann sogar eingeschläfert werden!

Engländerin sammelt Spenden, um ihren kleinen Hund zu retten

Das Frauchen von Milo bittet um Spenden, damit ihr Chihuahua endlich von seinem Leiden erlöst werden kann.
Das Frauchen von Milo bittet um Spenden, damit ihr Chihuahua endlich von seinem Leiden erlöst werden kann.  © gofundme.com/f/emergency-castration-and-behavioural-therapy

"Ich will nicht, dass mein Hund noch mehr Schmerzen oder Angst ertragen muss, wenn sein Penis blutet", schreibt Courteney.

Sie selbst könne aus gesundheitlichen Gründen keine Kinder bekommen, "also sind meine Hunde meine Familie, meine Kinder", so die 20-Jährige.

Da sie auch noch an Autismus leidet, könne sie selbst nicht arbeiten und hätte deshalb auch kein geregeltes Einkommen. Darum ist sie auf Spenden angewiesen, um ihrem Milo die notwendige medizinische Hilfe bieten zu können.

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Der Vierbeiner braucht sowohl eine Kastration als auch eine anschließende Therapie. Courteney bat deshalb um Spenden in Höhe von 1600 britischen Pfund (umgerechnet knapp 1875 Euro).

Bislang hat sie immerhin schon 375 Pfund (etwa 440 Euro) an Spendengeldern erhalten. Bleibt nur zu hoffen, dass genügend Leute dem kleinen Milo helfen werden.

Titelfoto: gofundme.com/f/emergency-castration-and-behavioural-therapy

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