Obdachloser Veteran setzt Hund aus: Was dann passiert, rührt zu Tränen

Fort Worth (Texas/USA) - Ein trauriges Schicksal mit herzlicher Wendung: Als das Team des "Fort Worth Fire Department" vergangene Woche in den frühen Morgenstunden ein leises Wimmern vor dem Fenster der Feuerwehr hörte, ahnte noch niemand, dass dieses ihren gesamten Alltag auf den Kopf stellen würde.

Als die Mannschaft des "Fort Worth Fire Department" den ausgesetzten Rüden Jake sah, nahmen sie ihn sofort unter ihre Fittiche.  © Fotomontage/Facebook/Screenshot/Fort Worth Fire Department

Ein Mitarbeiter der "Wache 8" wollte sich gerade aufs Ohr legen, als er ein Geräusch vor dem Gebäude wahrnahm. "Einige von uns gingen hinaus, um nachzusehen, und fanden einen Hund, der an unserem Fahnenmast angekettet war", erklärten die Einsatzkräfte auf Facebook.

In der Nähe des ausgesetzten Vierbeiners entdeckte die Mannschaft eine Wasserflasche - in ihr ein kleiner Zettel. "Der Brief stammte vom Besitzer, einem obdachlosen US-Veteranen", betonte die Wache.

Da er sich nicht mehr um die Fellnase kümmern konnte, sah sich der Veteran gezwungen, seinen Hund Jake auszusetzen. Ohne zu zögern, nahm das Team Jake in seine Obhut, um zeitnah eine passende Lösung für ihn zu finden.

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"Die Ehefrau eines Feuerwehrmanns bat einige Kollegen, ein paar Fotos zusammen mit dem Brief in den sozialen Medien zu posten, um ein Zuhause für Jake zu finden", fügte die Wache hinzu. Ein paar Leute zeigten daraufhin Interesse an der Fellnase, adoptieren wollte ihn aber niemand.

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Der gesellige Vierbeiner wurde zusammen mit einem herzzerreißenden Brief vor der Feuerwache zurückgelassen.  © Fotomontage/Facebook/Screenshot/Fort Worth Fire Department

Jake findet sein neues Zuhause schließlich auf der Wache

Nun ist die braune Fellnase aus dem Alltag des Teams kaum noch wegzudenken.  © Fotomontage/Facebook/Screenshot/Fort Worth Fire Department

Währenddessen blieb der Rüde auf der Wache und versüßte den Alltag der Feuerwehrmänner. "Er ist ein sehr lieber Hund und möchte immer an der Seite von einem von uns sein – ganz egal, wer von uns das ist". Umso schwerer viel es dem Team, Jake gehen zu lassen.

Im Zuge dessen setzte sich die Mannschaft zusammen, um über seine weitere Zukunft zu entscheiden. "Nach einer Besprechung waren sich alle drei Schichten einig, dass wir Jake bei uns aufnehmen sollten", lautete der Entschluss.

Nun lebe der ausgesetzte Rüde bei der Feuerwehr und habe alles, was ein Hund brauche - von Leckerlis über jede Menge Futter bis hin zu Spielzeug.

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Die Feuerwehr betonte auch, dass sie normalerweise keine abgegebenen Tiere annehmen würde. "Aber bei dieser besonderen Geschichte passte einfach alles zusammen: der bedürftige Veteran, die Herzen der Einsatzkräfte in der Wache und ein Lächeln auf Jakes Gesicht, das man nicht ignorieren konnte."

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