Hund und Katze machen Spaziergang, wenig später sind sie tot

Romrod - Wie kann man nur so grausam zu wehrlosen Tieren sein? Diese Frage stellen sich aktuell gerade mehrere Haustierbesitzer im mittelhessischen Romrod im Vogelsbergkreis. Auch die zuständigen Beamten der Polizei haben aufgrund eines vermeintlichen Tierhassers Ermittlungen aufgenommen.

Ein Hund und eine Katze sollen infolge der möglichen Vergiftung gestorben sein. (Symbolfoto)
Ein Hund und eine Katze sollen infolge der möglichen Vergiftung gestorben sein. (Symbolfoto)  © 123RF/famveldman

Doch was war passiert? Wie ein Sprecher der mittelhessischen Polizei am Sonntagabend mitteilte, hätten sich am Vormittag desselben Tages gleich mehrere Besitzer von Hunden und Katzen aus der Umgebung rund um Romrod bei den Ordnungshütern gemeldet und angegeben, dass ihre treuen Vierbeiner womöglich über Vergiftungserscheinungen klagten.

Dabei ergab sich bereits anhand der ersten Angaben ein recht deutliches Muster. Alle Tiere seien zwischen Freitag (5. November) und Samstag (6. November) im Bereich entlang der Straße "Antreff" auf einem dort gelegenen Weg parallel zur "Neuen Straße" unterwegs gewesen.

Dabei sollen die Fellnasen jeweils eine anscheinend giftige Substanz aufgenommen haben, die unter Umständen in präparierten Ködern untergebracht wurde. Nach dem Auftreten der ersten Vergiftungserscheinungen seien die Tiere allesamt in tierärztliche Behandlung gekommen.

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Dort wurde die Intoxikation schließlich bestätigt. In mindestens zwei Fällen gab es jedoch einen äußerst tragischen Ausgang. Eine Katze und ein Hund sollen dem vermeintlichen Tierhasser zum Opfer gefallen sein und konnten nicht mehr gerettet werden.

Aufgrund der Häufigkeit der Fälle stellte die Polizei umgehend Warnhinweise auf, auch das Veterinäramt des Vogelsbergkreises sowie die Gießener Staatsanwaltschaft wurden aktiv.

Mehrere Haustiere in Romrod weisen Vergiftungserscheinungen auf, Hund und Katze sterben

Die Polizei hofft nun auf zielführende Hinweise aus der Bevölkerung. (Symbolfoto)
Die Polizei hofft nun auf zielführende Hinweise aus der Bevölkerung. (Symbolfoto)  © 123RF/Thomas Lukassek

Die Ermittler hoffen nun darauf, dass es potenzielle Augenzeugen gibt, die Angaben zu einer entsprechenden Person machen können, die die giftige Substanz möglicherweise ausgelegt hat.

Zeugen sind dazu angehalten, sich unter der Rufnummer 06631/9740 an die Polizei in Alsfeld zu wenden.

Titelfoto: Montage: 123RF/famveldman, 123RF/Thomas Lukassek

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