Sterbender Hund sieht aus wie halbtote Hyäne

Jelcz-Laskowice - Nach einem Hinweis machten sich die Mitarbeiter der niederschlesischen Tierschutzinspektion im polnischen Jelenia Góra noch mitten in der Nacht auf den Weg, um zwei sterbenden Hunden in der rund 140 Kilometer entfernten Stadt Jelcz-Laskowice zu helfen.

Einer der befreiten Hunde habe laut den Inspektoren ausgesehen wie eine "Friedhofshyäne".
Einer der befreiten Hunde habe laut den Inspektoren ausgesehen wie eine "Friedhofshyäne".  © Screenshot Facebook/Dolnośląski Inspektorat Ochrony Zwierząt

Wie die Inspektoren auf ihrer Facebook-Seite informierten, machten sie sich gegen 0.50 Uhr auf den Weg, weil die örtliche Polizei bis dahin nicht eingeschritten sei, "um die leidenden Kreaturen" zu retten.

Bei den extrem vernachlässigten Tieren handelte es sich um zwei Schäferhunde. Einer von ihnen habe ausgesehen wie eine "Friedhofshyäne".

Beide lebten auf dem Hof eines Autohändlers, wo sie aber nur vor sich hinvegetierten. Der Mann habe dort auch eine Autowerkstatt betrieben. 

Die Vierbeiner wurden ihrem Besitzer weggenommen und zur weiteren Versorgung in eine Tierklinik gebracht.

Was Tierrecht angeht, herrschen in Polen strenge Gesetze. Der frühere Besitzer der zwei Hunde dürfte sich deshalb demnächst wohl vor Gericht wegen Tierquälerei verantworten müssen.

Titelfoto: Screenshot Facebook/Dolnośląski Inspektorat Ochrony Zwierząt

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