Süße Hündin hat wahres Martyrium hinter sich: Wer schenkt ihr ein ruhiges Zuhause?

Köln – Sie zittert und leckt sich nervös über die Schnauze: Die niedliche Mischlingshündin Olga hat im Tierheim Köln-Dellbrück ein neues Zuhause gefunden, leidet jedoch unter ihren schrecklichen Erfahrungen von früher.

Mischlingshündin Olga war mit 49 anderen Hunden und Katzen in einem Kölner Hinterhof eingeschlossen.
Mischlingshündin Olga war mit 49 anderen Hunden und Katzen in einem Kölner Hinterhof eingeschlossen.  © Instagram/Tierheim Köln-Dellbrück

Olga sitzt zusammengekauert auf einer roten Decke und beobachtet ihr Umfeld mit wachsamer Miene. Die Fellnase hat vor circa anderthalb Monaten noch in entsetzlichen Zuständen gelebt und kämpft seither täglich mit den Folgen.

Sie stammt aus einem sogenannten Animal-Hoarding-Fall, bei dem Anfang September 29 Hunde und 21 Katzen aus einem Kölner Hinterhof gerettet wurden.

Dort hatten die Tiere in widerlichsten Verhältnissen ihr Dasein gefristet, bis Handwerker sie zufällig entdeckten und das Tierheim alarmierten. "Die Hunde lebten in Boxen, das ganze Haus war voller Dreck und Exkremente", erinnern die Pfleger ihre knapp 40.000 Follower in einem aktuellen Post an den schockierenden Fall.

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Das Tierheim habe damals zehn Hunde und zehn Katzen in ihre Obhut genommen - darunter auch Olga, die wie ihre Leidensgenossen zunächst aufgepäppelt werden musste.

Tierheim Köln-Dellbrück gibt bei Instagram Update zu Hündin Olga

Hündin Olga leidet unter großer Angst und sucht neues Zuhause

Das Tierheim Köln-Dellbrück hat die niedliche Hündin Olga bei sich aufgenommen.
Das Tierheim Köln-Dellbrück hat die niedliche Hündin Olga bei sich aufgenommen.  © Instagram/Screenshot/Tierheim Köln-Dellbrück

"Manche Tiere scheinen diese Zeit unbeschadet überstanden zu haben und wir konnten die ersten sogar schon vermitteln", geben die Tierpfleger ein Update zu ihren Schützlingen.

Doch längst nicht alle geretteten Vierbeiner hatten so viel Glück. So habe nicht nur Olga immer noch mit ihrer großen Angst zu kämpfen.

"Sie ist mittlerweile recht zutraulich bei den ihr vertrauten Personen, aber an Gassigehen ist leider noch nicht zu denken. In den Auslauf geht sie mittlerweile, aber wenn es Richtung Tor geht, zieht sie die Notbremse."

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Trotz kleinerer Fortschritte ist also noch viel Ruhe und Zeit vonnöten, bis Olga wieder ein "normales" Leben führen kann.

Das Tierheim sucht deshalb "ganz, ganz empathische Menschen (...), die ihr mit viel Fingerspitzengefühl den Alltag mit all seinen Geräuschen und Bewegungen näherbringen." Am besten würde ein Zuhause "weit weg vom Großstadtrummel" zu ihr passen. Außerdem solle Olga ein Zweithund werden, da sie Artgenossen sehr mag.

Instagram-User wünschen der ängstlichen Hündin nach ihrem Martyrium viel Glück: "So eine süße Maus! ❤️ Ich drücke ganz fest die Daumen, dass sie ein schönes Zuhause findet und mit tollen Menschen an ihren Ängsten arbeiten kann. ✊"

Titelfoto: Montage: Instagram/Tierheim Köln-Dellbrück

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