Tierheim-Hund kann sich auf neues Zuhause freuen: Was dann geschieht, bricht allen Beteiligten das Herz

Louisville (Kentucky) - Nach einem knappen Jahr sollte das Warten endlich ein Ende haben: Staffordshire-Terrier-Mischling Hendrix hatte diese Zeit im Tierheim "Kentucky Humane Society" in Louisville verbracht, bis endlich eine Familie auftauchte, die ihn haben wollte.

Staffordshire-Terrier-Mischling Hendrix hatte erst kein Glück, dann kam Pech dazu.
Staffordshire-Terrier-Mischling Hendrix hatte erst kein Glück, dann kam Pech dazu.  © Facebook/Screenshot/@kyhumane

Nachdem die Anmeldeformulare unterschrieben waren, sollte es am Dienstag zum ersten Kennenlernen kommen. Hendrix war extra fein herausgeputzt worden, als er am vereinbarten Treffpunkt auf seine neue Familie wartete.

Doch was dann geschah, ging allen an die Nieren. Megan Decker, Medienmanagerin bei der Kentucky Humane Society, sprach mit dem Tiermagazin The Dodo über die Situation:

"Hendrix war ganz in sein Geschirr gekleidet und strahlte von Ohr zu Ohr und wartete darauf, dass sie ankamen, nur dass sie nie kamen. Es hat uns das Herz gebrochen."

Frau (24) wird beim Spazieren von Berglöwen attackiert: Unglaublich, wie ihr Hund reagiert
Hunde Frau (24) wird beim Spazieren von Berglöwen attackiert: Unglaublich, wie ihr Hund reagiert

Mehr als 30 Minuten hätte das Team auf die Familie gewartet. Doch die habe sich nicht blicken lassen, auch nicht angerufen, um abzusagen.

Tierheim-Mitarbeiter machen auf Facebook ihrem Unmut Luft

Ein bitterer Tag für den vier Jahre alten Hund. Dabei soll Hendrix ein wirklich toller Vierbeiner sein. "Er ist fast mehr wie ein Schwein als wie ein Hund, weil er ständig schnaubt", sagte Decker. "Er hat eine sehr kurze Nase, also schnaubt und schnaubt er nur. Er bringt uns alle zum Lachen!", so die Pflegerin.

Der Rüde sei anschmiegsam und süß, könne auch sehr gut mit kleinen Kindern umgehen. "Ihm dabei zuzusehen, wie er aufgeregt darauf wartet, dass eine Familie kommt, nur um dann stehen gelassen zu werden, ist niederschmetternd", schrieb die Kentucky Humane Society auf Facebook.

"Wir können es nicht ertragen, unseren süßen Jungen traurig zu sehen", hieß es in dem rührenden Beitrag weiter. Dennoch ist jetzt alles wieder auf null. Hendrix muss erneut hoffen, dass ihn jemand bei sich aufnimmt.

Titelfoto: Facebook/Screenshot/@kyhumane

Mehr zum Thema Hunde: