Tierschützer werden wegen Hunden zur Hilfe gerufen: Vor Ort erfahren sie die bittere Wahrheit

Ukraine - Neuer Einsatz für die "Love Furry Friends". 

Tierschützerin Olena nahm einen ersten Kontakt zu den Hunden auf.
Tierschützerin Olena nahm einen ersten Kontakt zu den Hunden auf.  © YouTube/Screenshot/Love Furry Friends - Rescue Channel

Die Tierschützer, die in der Ukraine ansässig sind und dort arbeiten, wurden von einer Frau, die ein Hostel betreibt, zur Hilfe gerufen. 

Vor Ort erfuhr das Team dann die bittere Wahrheit: Eine Straßenhündin, die im Hof des Hostels lebte, hatte erneut Welpen auf die Welt gebracht.

Laut der Hostelbetreiberin sei dies in den letzten Jahren circa alle sechs Monate der Fall gewesen. 

Das Schlimme daran: Anwohner hatten sich jedes Mal die Jungtiere geschnappt und sie direkt ertränkt, um die Population der Tiere einzudämmen! Das berichteten die Love Furry Friends am Sonnabend in einem neuen Video auf ihrem YouTube-Kanal. 

In dem knapp sechseinhalb Minuten langen Clip  dokumentierten sie die Rettung der neugeborenen Welpen und ihrer Mutter. Doch warum waren die Vierbeiner überhaupt noch am Leben, als das Team ihnen zur Hilfe kam?

Welpen sollen zunächst bei ihrer Mutter bleiben

Die Hunde-Mama kann aufatmen: Ihre neuen Welpen wurden nicht getötet.
Die Hunde-Mama kann aufatmen: Ihre neuen Welpen wurden nicht getötet.  © YouTube/Screenshot/Love Furry Friends - Rescue Channel

Laut der Tierschützer hatte die Hunde-Mutter aus ihrer schrecklichen Erfahrung gelernt. Damit die Anwohner ihre Kleinen nicht erneut umbringen konnten, hatte sie diese gut genug versteckt. 

In engen Spalten von kaputten, leerstehenden Häusern saßen die Welpen, sodass die Menschen nicht in der Lage waren, sie zu schnappen. Leider hielt diese Schutzvariante nur kurz an, denn die Welpen wurden größer und neugieriger, weshalb sie sich langsam in die Nachbarschaft trauten. 

So dauerte es auch nur wenige Minuten, ehe die kleinen Racker zu Tierschützerin Olena liefen. Die Hundefreundin stellte sogleich fest, dass die Welpen auch deshalb in Lebensgefahr waren, weil sie sich direkt an einer Straße aufhielten.

Also schnappte sie sich die sechs Jungtiere sowie deren Mutter und fuhr mit ihnen zu den Räumlichkeiten der Love Furry Friends. Dort bekamen die Tiere erstmal eine warme Mahlzeit und ein Bad. 

Zunächst sollen die Hunde zusammenbleiben, bis ihre Mutter sie nicht mehr stillen muss und dann in Familien untergebracht werden. 

Titelfoto: YouTube/Screenshot/Love Furry Friends - Rescue Channel

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