Tödliches Hundefutter brachte bereits mehr als 80 Tiere um!

Oklahoma (USA) - Ende Dezember ging eine Grusel-Nachricht durch die USA: Die FDA (Food and Drug Administration) rief nach mehreren Todesfällen Hundefutter zurück (TAG24 berichtete). Nun folgt ein trauriges Update.

Mittlerweile starben etwa 80 Tiere nach dem Verzehr des Futters. (Symbolbild)
Mittlerweile starben etwa 80 Tiere nach dem Verzehr des Futters. (Symbolbild)  © 123RF/Jaromír Chalabala

Am 30. Dezember 2020 kündigte der Hundefutter-Hersteller "Midwestern Pet Foods" einen Rückruf bestimmter Chargen von Sportmix-Sorten an, nachdem mindestens 28 Hunden nach dem Verzehr gestorben seien. Acht weitere wurden krank.

Knapp zwei Wochen später, am 11. Januar 2021, wurde der Rückruf nun auf alle Tiernahrungsmittel ausgeweitet, die Mais enthalten, im Werk des Unternehmens im US-Bundesstaat Oklahoma hergestellt wurden und ein Verfallsdatum am oder vor dem 9. Juli 2022 haben. Mehr als 1000 Chargen sind betroffen!

Diese Erweiterung erfolgt, nachdem mittlerweile mehr als 70 verstorbene Vierbeiner gemeldet wurden. Etwa 80 weitere seien nach ihrer täglichen Mahlzeit krank geworden.

Der Grund dafür sei ein Schimmelpilz, der giftiges Aflatoxin produziert und auf Mais und anderem Getreide wächst, welches im Tierfutter enthalten ist.

Was ist zu tun, wenn ein Hund das Futter zu sich genommen hat?

Haustierbesitzer werden gebeten einen Tierarzt mit ihren Liebsten aufzusuchen. (Symbolbild)
Haustierbesitzer werden gebeten einen Tierarzt mit ihren Liebsten aufzusuchen. (Symbolbild)  © 123rf/Sergey Nivens

Haustierbesitzer werden nun dringend gebeten, Futter der betroffenen Chargen sowie alle Produkte, deren Verfallsdaten unbekannt sind zu entsorgen.

Tiere, die unter Anzeichen einer Erkrankung leiden, sollen umgehend zum Tierarzt gebracht werden.

Insbesondere, wenn sie eines der folgenden Symptome aufzeigen: Trägheit, Appetitlosigkeit, Erbrechen, eine gelbliche Färbung der Augen oder des Zahnfleisches und/oder Durchfall.

Auch Haustiere ohne jegliche Anzeichen können Leberschäden erlitten haben. Daher sollten alle Hundebesitzer, die eines der Produkte zu Hause haben oder hatten erwägen einen Tierarzt aufzusuchen.

Zwar wurde das betroffene Futter nur in den USA verkauft, trotzdem besteht die Möglichkeit, dass im Internet auch weltweit erworben werden konnte. Zwar liegen dazu keine weiteren Informationen vor, Achtsamkeit sollte trotzdem geboten sein.

Titelfoto: Montage: 123rf/Sergey Nivens & 123RF/Jaromír Chalabala

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