Tragischer Held: Hund rettet sein Herrchen vor dem sicheren Tod und stirbt dabei selbst!

Los Angeles - Fotograf Cole Finney (27) aus Los Angeles - im US-Bundesstaat Kalifornien - teilt nun eine Geschichte die unter die Haut geht. Im Dezember 2019 brannte seine Wohnung. Nur durch das beherzte Eingreifen seines Hundes, überlebte er das Feuer mit zahlreichen Verbrennungen und Verletzungen. Sein geliebter Vierbeiner ließ hingegen in den Flammen sein Leben.

Der tragische Held Bowie. Sein Herrchen konnte er noch rechtzeitig retten, er selbst fiel dem Flammen-Inferno zum Opfer.
Der tragische Held Bowie. Sein Herrchen konnte er noch rechtzeitig retten, er selbst fiel dem Flammen-Inferno zum Opfer.  © Screenshot/GoFundMe

Bereits wenige Tage nachdem Cole Finney sein Zimmer in seiner neuen WG bezogen hatte, kam es zum Flammeninferno. Ein Ofen habe Feuer gefangen und letztlich das ganze Haus in Brand gesteckt - mitten in der Nacht.

Während er tief und fest schlief, füllte sich die Wohnung mit dunklen Rauchwolken. Als er dann durch das laute Bellen seines Hundes Bowie aufgewachte, bemerkte er einen dunklen Rauchfilm in seinem Schlafzimmer.

Hinzu kam ein leicht verbrannter Geruch. Als er schließlich die Zimmertür öffnete, schoss ihm dann eine tiefschwarze Rauchwolke und massive Hitze entgegen. Cole wich zurück, wollte aus seinem Fenster steigen, vor dem war ein Gitter angebracht. Er saß in der Falle.

Wie "DailyMail" berichtet, blieb ihm in Anbetracht der prekären Lage nichts anderes übrig, als sich den Weg durch das Inferno zu bahnen. Seine einzige wirklich Überlebenschance.

Schwer hustend und ohne nur irgendetwas zu sehen marschierte er durch die ihm noch etwas unbekannte Wohnung. Als er inmitten von Flammen stand, hörte er neben sich eine Fensterscheibe zu Bruch gehen. 

Geistesgegenwärtig schlug er mit bloßen Händen die restlichen Scherben aus dem Rahmen, kletterte auf die Fensterbank und sprang aus dem zweiten Stock drei Meter in die Tiefe.

Wie durch ein Wunder landete er auf den Beinen!

Sein Hund lotst ihn aus dem Feuer und verendet qualvoll

Das völlig verbrannte Zimmer von Cole. Man sieht auch sein Zimmerfenster mit den Gitterstäben davor.
Das völlig verbrannte Zimmer von Cole. Man sieht auch sein Zimmerfenster mit den Gitterstäben davor.  © Screenshot/GoFundMe

Während der ganzen Tortur durch die Feuer-Hölle begleitete ihn das Bellen von Bowie. Doch für den Hund kam letztlich jede Rettung zu spät. An der Haustür rief er vergebens nach seinem geliebten Vierbeiner.

Nachdem die Feuerwehr kam und die Flammen unter Kontrolle bringen konnte, wurde dem schwerverletzten Fotografen im Krankenhaus noch die bittere Nachricht überbracht. 

Sein Wheaten Terrier ist mit gerade einmal drei Jahren gestorben, ist dem Brand zum Opfer gefallen.

Cole selbst hatte zahlreiche Verbrennungen am Körper sowie Schnittwunden an Armen und Beinen. Doch der schlimmste Schmerz saß ihm fortan im Herzen.

Cole hat den Ernst der Lage zunächst nicht erkannt

Cole im Krankenhaus. Eingegipst und schwer verletzt.
Cole im Krankenhaus. Eingegipst und schwer verletzt.  © Screenshot/GoFundMe

Sein Hund, der ihn durch sein beherztes Bellen aufweckte und somit überhaupt die Chance eröffnete, den Wohnungsbrand zu überleben, ist selbst auf tragische Art und Weise und qualvoll umgekommen.

"Mein Hund Bowie bellte. Nicht sein übliches weiches Bellen, um mich wissen zu lassen, dass die Post hier war oder ein Mitbewohner das Frühstück kochte. Dieses Bellen war lauter. Ich öffnete meine Augen und ich sah mein dunstiges Zimmer", so Cole.

Der Fotograf schildert zudem, dass er die Situation zunächst nicht ganz so ernst nahm. Er wusste nicht, dass er allein war. 

"Eine sehr dünne Rauchschicht hing in der Luft, klein genug, um von verbranntem Popcorn oder einem schwelenden Feuer in einem Kamin zu stammen. Es brüllte auch keiner. Keine Alarmanlage sprang an. Aus diesem Grund war ich zunächst überhaupt nicht beunruhigt."

Doch als der 27-Jährige schließlich doch aufstand und die Zimmertür öffnete, realisierte er, dass er in großer Gefahr war. "Als ich den Türgriff drehte, kam mir sofort eine riesige, sintflutartige Rauchfahne mitten ins Gesicht."

Cole Finney selbst versuchte in der Folge mit seiner Trauer umzugehen. Dabei war ihm der materielle Schaden völlig gleichgültig, wie er sagt: "Es ist ironisch, dass wir in der Tragödie die Schönheit der Welt klarer sehen."

Bowies Hunde-Papa weiß: "Der Schmerz war immens, und die finanzielle Not ist groß, doch das Schlimmste ist, meinen Hund verloren zu haben."

Für den Besitzer wurde eine GoFundMe-Seite eingerichtet, um den finanziellen Schaden ein wenig abmildern zu können. Seinen geliebten Hund bringt ihm das jedoch nicht zurück.

Titelfoto: Screenshot/GoFundMe

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