Typ geht mit Hund joggen, dann zieht ein Polizist seine Waffe!

Wien (Österreich) - Am Mittwoch ging gerade ein 38-Jähriger mit seinem Hund joggen, als eine Polizeistreife den Mann stoppte.

Ein Mann ging mit seinem Hund joggen, als er von der Polizei gestoppt wurde. (Symbolbild)
Ein Mann ging mit seinem Hund joggen, als er von der Polizei gestoppt wurde. (Symbolbild)  © 123RF/Jaromír Chalabala

Der Mann war, wie bereits öfter zuvor, mit seinem Hund auf der Donauinsel in der österreichischen Hauptstadt Wien unterwegs.

Zwei Polizeibeamte sahen die beiden und bemerkten, dass der Hund nicht angeleint war. Sie wollten den Jogger deshalb stoppen, sprachen ihn jedoch erst an, als er schon vorbeilief.

Dreimal sollen die Polizisten deshalb laut der österreichischen Zeitung Heute zum Stehenbleiben gerufen haben. 

Als der 38-Jährige stoppte und sich umdrehte, sah er die zwei Beamten. Einer zog bereits seine Schusswaffe, obwohl es sich bei dem Tier um einen Beagle-Mischling handelte. Die Rasse gilt nicht als aggressiv.

Der sportliche Hundehalter fing deshalb an, die Begegnung mit seinem Handy zu filmen. Auf Standbildern, die Heute online zeigt, ist zu sehen, wie ein Polizist seine Waffe mit beiden Händen hielt und auf den Boden richtete.

Geschossen hat der Beamte am Mittwochmittag nicht. Das Aufeinandertreffen endete glimpflich. Die Zeitung fragte dennoch bei der Landespolizeidirektion nach, was zu dieser extremen Reaktion führte.

Schusswaffengebrauch bei Hunden normal

"Das war eine normale Amtshandlung", erklärte man dort. "Der Beamte hat die Waffe gezogen, weil ihn der Mann ignoriert hat und zum Selbstschutz vor dem Hund."

Neben dem anfänglichen Schock kriegt der Hundehalter nun eine Anzeige, weil der Hund nicht angeleint war. Er muss mit einer Strafe in Höhe von mindestens 21 Euro rechnen.

Ein Beamter zog seine Schusswaffe bei dem "Einsatz". (Symbolbild)
Ein Beamter zog seine Schusswaffe bei dem "Einsatz". (Symbolbild)  © 123RF/macor

Mehr zum Thema Hunde:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0