Veganer füttern ihre Welpen nur mit Reis und Kichererbsen: Für einen Hund endet das tragisch

Cow Bay - Was für ein schrecklicher Tod! Zwei Doggen-Welpen aus dem australischen Cow Bay wurden über Monate von ihren Haltern James M. und Meghan P. ausschließlich vegan ernährt. Als die Tiere gerettet wurden, war es für eines der beiden Hunde jedoch schon zu spät und er musste aufgrund seiner Mangelernährung eingeschläfert werden.

Nur Quinoa, Reis, Getreide und Kichererbsen gab es für die Hunde zu fressen. Mit fatalen Folgen. (Symbolbild)
Nur Quinoa, Reis, Getreide und Kichererbsen gab es für die Hunde zu fressen. Mit fatalen Folgen. (Symbolbild)  © Andrea Warnecke

Weil sie ihren Haustieren beim Thema Ernährung ihre eigenen moralischen Grundwerte überstülpen wollten, ist einer der beiden Doggen, Roo und Ula, nun tot.

Die beiden Veganer gaben den Welpen lediglich Reis, Quinoa, Kichererbsen und Getreide zu fressen, so der Bericht von ABC Australia.

Die Konsequenz: Beide waren stark untergewichtig, waren nicht nur augenscheinlich abgemagert. Sie wurden aus den Fängen ihrer Halter James M. und Megan P. befreit und sofort behandelt.

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Sofort wurden von einer Tierschutzorganisation Maßnahmen eingeleitet, welche die zwei Bull-Arab-Cross-Welpen retten sollten. Jedoch gelang es nur bei einem.

Während Ula sich noch erholen konnte, kam für Roo letztlich jede Hilfe zu spät.

Nach langen Versuchen, das Tierchen wieder aufzupäppeln, musste es eingeschläfert werden. Beide verzeichneten neben einer schweren Essstörung auch einen erheblichen Kalziummangel. Ganze drei Monate wurden sie mit der Schonkost gefüttert.

Nach eigener Aussage haben James und Meghan die Tiere bewusst fehlernährt. Zwar nicht, weil sie sie quälen wollten, jedoch weil sie ebenso wie sie selbst "keine ermordeten Tiere" essen sollten.

Ula hat sich erholt und ein neues zu Hause

"Sie essen ermordete Tiere, Sie werden niemals so sein wie wir - wir sind Veganer und lieben Tiere", so James gegenüber den Beamten.

Ula hat es geschafft, sie wurde vollständig rehabilitiert, fand ein Zuhause, in dem sie artgerecht gehalten und ernährt wird.

Auf James M. und Meghan P. wartet indes eine vergleichsweise geringe Sanktion. Neben einer Geldstrafe von umgerechnet etwas über 7000 Euro, dürfen sie nun für drei Jahre keine Haustiere halten.

Hunde dürfen indes zwar durchaus auch vegan ernährt werden, dies sollte jedoch in enger Absprache mit einem Tierarzt geschehen und nicht ausschließlich. Grundsätzlich sind sie Fleischfresser.

Titelfoto: Andrea Warnecke, Screenshot/Twitter SarahBeez

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