Verletzter Hund wird geröntgt: Was seine Retter auf dem Bild sehen, ist wie ein Tritt in die Magengrube!

Karditsa (Griechenland) - "Das war ein Schock für uns!" Mit diesen Worten beschreiben die Tierschützer der griechischen "Diasozo Animal Rescue" (DAR) den Blick auf das Röntgenbild einer verletzten Hündin.

Verwundet und verängstigt saß diese Hündin auf der Straße.
Verwundet und verängstigt saß diese Hündin auf der Straße.  © YouTube/Screenshot/DAR Animal Rescue

Die Frauen aus der Stadt Karditsa hatten den verletzten Vierbeiner von der Straße gerettet, nachdem sie von einer Anwohnerin um Hilfe gebeten worden waren.

Das Team rund um deren Gründerin Ermioni vermutete, dass die Streunerin von einem Auto angefahren wurde. Eine Verletzung an ihrer rechten Hinterpfote deutete zumindest darauf hin.

Das süße Weibchen hatte keinerlei Berührungsängste mit den Griechinnen. Es ließ sich bedingungslos von ihnen in eine Transportbox heben und zu den Tierärztinnen fahren.

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Dort sedierten die Medizinerinnen den Vierbeiner, der trotz seiner Zutraulichkeit einen sehr ängstlichen Eindruck auf sie machte. Dann legten sie das rund ein Jahr alte Hunde-Mädchen zum Röntgen auf einen Tisch.

Eigentlich wollten die Tierärztinnen nur wissen, ob die Fellnase gebrochene Knochen hatte. Stattdessen machten sie eine ganz andere Entdeckung, die sich wie ein Tritt in die Magengrube angefühlt haben muss.

Der Schock sitzt tief!

Auf den Röntgenaufnahmen war nämlich deutlich zu sehen, dass die Straßenhündin im ganzen Körper kleine Pistolenkugeln hatte!

Mit welcher Waffe das Weibchen einst beschossen wurde, konnten die Tierschützer nicht sagen.

Der Schock über die Tatsache, dass jemand so etwas der niedlichen Hündin überhaupt angetan hatte, saß dafür umso tiefer.

Unfassbar: Im ganzen Körper hatte die Hündin kleine Pistolenkugeln.
Unfassbar: Im ganzen Körper hatte die Hündin kleine Pistolenkugeln.  © YouTube/Screenshot/DAR Animal Rescue
Was genau für Kugeln es waren, blieb offen.
Was genau für Kugeln es waren, blieb offen.  © YouTube/Screenshot/DAR Animal Rescue
Noch hat niemand der Hündin ein dauerhaftes Zuhause angeboten.
Noch hat niemand der Hündin ein dauerhaftes Zuhause angeboten.  © YouTube/Screenshot/DAR Animal Rescue

Wie sich herausstellte, war es unmöglich das Tier von den zahlreichen Kugeln zu befreien. Schweren Herzens mussten die Medizinerinnen sie im Körper der Hündin belassen. Zum Glück sollen sie der Fellnase nicht mehr weiter schaden können.

Nach ein paar Tagen in der Tierklinik holte Ermioni die Hündin ab. Sie brachte sie zurück zu der Anwohnerin, die die DAR ursprünglich um Hilfe gebeten hatte. Zum Glück war die Frau bereit, das Tier vorübergehend bei sich aufzunehmen.

Eine Dauerlösung soll dies allerdings nicht sein. Die Tierschützer hoffen, dass sie bald ein richtiges Zuhause für das Weibchen auftreiben können. Auf ihrem YouTube-Kanal veröffentlichten sie das Video rund um das süße Hunde-Mädchen am Freitag.

Titelfoto: YouTube/Screenshot/DAR Animal Rescue

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