Was tun, wenn der geliebte Hund alt wird? Darauf müsst ihr achten!

Berlin - Hunde plagen sich im Alter mit ähnlichen Gebrechen herum wie Menschen und bedürfen daher für einen schönen Lebensabend einer besonderen Pflege.

Hunde können im Alter wie Menschen an grauem Star erkranken.
Hunde können im Alter wie Menschen an grauem Star erkranken.  © Marcus Brandt/dpa

Eine ausgewogene Fütterung und natürlich die stark verbesserte medizinische Versorgung sind die wichtigsten Gründe dafür, dass die geliebten Vierbeiner immer älter werden.

Doch damit einhergehend ist auch ein Verlust der Lebensqualität, den Hundebesitzer jedoch mithilfe von verschiedenen Methoden abmildern können, wie die "aktion tier" mitteilt.

Bei alten Hunden lässt demnach in der Regel zunächst die Sehkraft nach, denn sie leiden oftmals - wie auch Menschen - unter grauem Star, wodurch die Tiere nur schemenhaft sehen können.

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"Der Tierhalter muss ab jetzt Handzeichen geben, will er von seinem Liebling aus der Ferne erkannt werden", erklärt Doktor Tina Hölscher. Allerdings spiele der Sehsinn bei Hunden ohnehin eine eher untergeordnete Rolle.

Doch auch das Gehör der Fellnasen wird im Alter immer schlechter. Die Besitzer sollten in diesem Fall auf Frequenzen zurückgreifen, die das Tier noch wahrnehmen kann, wobei es sich meistens um hohe Töne handele.

So ermöglicht Ihr Euren Fellnasen einen schönen Lebensabend

Auch Hunde bedürfen in fortgeschrittenem Alter einer besonderen Pflege.
Auch Hunde bedürfen in fortgeschrittenem Alter einer besonderen Pflege.  © 123RF/bigandt

Auch das kennen wir Menschen natürlich, wobei es bei uns weniger auf die Frequenz, sondern eher auf die Lautstärke ankommt - wer kennt ihn nicht, den viel zu lauten Fernseher bei Oma oder Opa?

Und noch ein menschliches Gebrechen befällt auch die Vierbeiner: Arthrose. Hier ist ein frühes Einschreiten beim besten Freund gefragt. "Mit Medikamenten kann heutzutage die Vitalität des Hundes erhalten werden, auch wenn er Gelenkprobleme hat", feiert die Tierärztin den medizinischen Fortschritt.

Die Präparate wirken dabei auch entzündungshemmend und stillen nicht nur den Schmerz der Hunde. Eine Gelenkentzündung kann durch die Medikamente sogar zurückgedrängt werden.

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Um Eurem geliebten Weggefährten einen schönen Lebensabend zu bescheren, müsst Ihr dann natürlich noch das Herz, die Zähne und auch die Krallen regelmäßig kontrollieren (lassen).

Letztere nutzen sich durch weniger Bewegung nämlich nicht so stark ab und müssen daher von Zeit zu Zeit gekürzt werden.

Titelfoto: 123RF/bigandt

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