Wegen Tierquälerei! 18 Schäferhunde von Bauernhof gerettet

Poniatowa (Polen) - Nach einem Hinweis wegen Tierquälerei am vergangenen Wochenende, stattete die Polizei in Begleitung eines Tierschutzinspektors sowie des Amtstierarztes einem Landwirt in der Gemeinde Poniatowa einen Besuch auf dessen Farm ab.

Dieser Hund war an einer landwirtschaftlichen Maschine festgekettet.
Dieser Hund war an einer landwirtschaftlichen Maschine festgekettet.  © Policja Lubelska

Nach Informationen der Polizei Lublin wurden die Beamten fündig: Ungefähr 60 Schäferhunde hausten auf dem Grundstück in erbärmlichen Zuständen.

Der Besitzer (50) hatte für die Hunde nicht mal einen Zwinger! Wie sich herausstellte, wurden die meisten Tiere stattdessen an viel zu kurzen Ketten gehalten.

Bei Frost band der 50-Jährige sie an Bäume und landwirtschaftlichen Geräten fest. Die Hunde hatten keine Möglichkeit, sich vor dem eisigen Wetter zu schützen oder bei starkem Schneefall zu verstecken.

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Der Tierarzt ordnete an, dem Besitzer zunächst 18 Hunde wegzunehmen, weil sie in einem besonders schlechten Gesundheitszustand waren und sofort eine tierärztliche Versorgung brauchten.

Die in dem Fall gesammelten Beweise werden verwendet, um die Vorwürfe des Tiermissbrauchs vor Gericht glaubhaft darzustellen. Der Hundebesitzer teilte der Polizei mit, dass er nichts Falsches daran gesehen habe, seine Tiere so zu halten.

Andere Hunde waren schutzlos an Bäumen oder einem Traktor angebunden.
Andere Hunde waren schutzlos an Bäumen oder einem Traktor angebunden.  © Policja Lubelska

Dem 50-Jährigen droht eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren.

Titelfoto: Policja Lubelska (2)

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