Welpe kann kaum mehr den Kopf heben: Was ist ihm bloß passiert?

Rajasthan (Indien) - Was für eine süße kleine Hündin: Schwer verletzt lag der Welpe am Boden, als er im indischen Rajasthan gefunden wurde. Und doch versuchte das Weibchen seine Retter mit einem fröhlich wedelnden Schwanz zu begrüßen - was ihr aufgrund der Erschöpfung kaum mehr gelang.

Diese Hündin konnte sich kaum noch bewegen, als man sie fand.
Diese Hündin konnte sich kaum noch bewegen, als man sie fand.  © YouTube/Screenshot/Animal Aid Unlimited, India

Die Tierschützer von "Animal Aid Unlimited" retteten die Hündin, der sie den Namen Sprinkles gaben, kürzlich vor dem sicheren Tod. Doch was war dem armen Vierbeiner bloß widerfahren?

Laut seiner Retter war der Welpe von einem wilden Tier angegriffen worden. Denn das erst wenige Wochen alte Weibchen wies tiefe Bisswunden an der Oberseite seines Kopfes und unter dem Hals auf.

Starke Schwellungen ließen den Kiefer der Hündin übergroß erscheinen. Dazu kamen mehrere Infektionen, die das Leben der Kleinen ernsthaft bedrohten.

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Dem Team war von Anfang an klar, dass die Fellnase sterben würde, sofern die Antibiotika keine Wirkung bei ihr zeigten und gaben ihr zusätzlich Schmerzmittel.

Wimmernd lag das arme Tier auf dem Behandlungstisch seiner Retter und ließ die Prozedur tapfer über sich ergehen.

Acht bange Tage

Nach der Behandlung: Sprinkles ist wieder voller Lebensfreude.
Nach der Behandlung: Sprinkles ist wieder voller Lebensfreude.  © YouTube/Screenshot/Animal Aid Unlimited, India

Acht Tage lang schwebte Sprinkles am Rande von Leben und Tod, berichtete Animal Aid Unlimited in dem zugehörigen YouTube-Video, das am Samstag online ging.

Doch die kleine Kämpferin kam dank zahlreicher Streicheleinheiten und Liebkosungen wieder auf die Beine. Beim Fressen stellte sie sich laut ihrer Retter schon bald als "Weltmeisterin" heraus.

Als Sprinkles wieder richtig fit war, brachten die Tierpfleger sie zurück zu ihrer Familie auf die Straße. Sprinkles' Mutter und ihre Geschwister begrüßten den kleinen Vierbeiner mit wedelnden Schwänzen und fingen sofort an mit ihm herumzutollen und zu spielen.

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Wer Animal Aid Unlimited dank Geschichten wie dieser unterstützen möchte, kann dies hier tun. Das Team kann jede Hilfe gut gebrauchen, um den vielen Straßenhunden in Indien weiter zur Seite zu stehen.

Titelfoto: YouTube/Screenshot/Animal Aid Unlimited, India

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