Festnahme an der Autobahn: Polizei rettet 13 Hundewelpen

Lübeck - Die Lübecker Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verdachts des Betrugs und der Urkundenfälschung gegen zwei mutmaßliche Welpenhändler.

Mehrere Welpen sitzen in einem Käfig. (Symbolbild)
Mehrere Welpen sitzen in einem Käfig. (Symbolbild)  © Armin Weigel/dpa

Die 36 und 51 Jahre alten Männer waren am 2. Juni nach einem Zeugenhinweis auf einem Parkplatz an der Autobahn 20 bei Lübeck festgenommen worden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilten.

Dabei wurden 13 junge Hunde sichergestellt. Die Tiere befanden sich in einem offensichtlich schlechten Zustand und wurden ins Lübecker Tierheim gebracht.

Ein Zeuge hatte zuvor beobachtet, wie auf dem Parkplatz offenbar Hundewelpen aus einem Fahrzeug mit osteuropäischem Kennzeichen verkauft wurden. Im Wagen der Männer befanden sich nach Polizeiangaben elf verschieden große Käfige und Boxen.

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Die mutmaßlichen Welpenhändler hatten neben Dokumenten und Impfpässen für die Tiere auch Bargeld im unteren vierstelligen Bereich dabei. Beamte stellten Pässe, Dokumente und das Geld sicher.

Die Staatsanwaltschaft prüft, ob eine Straftat nach dem Tierschutzgesetz vorliegt.

Die beiden Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen mangels Haftgründen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Titelfoto: Armin Weigel/dpa

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