Immer mehr tote Delfine vor Urlaubsparadies angeschwemmt

Port Louis - Die Zahl der am Urlaubsparadies Mauritius angeschwemmten toten Delfine ist auf 39 gestiegen. Dies bestätigte Jasvin Sok Appadu vom Marineministerium am Freitag. Am Vortag war noch von 27 toten Tieren die Rede gewesen (TAG24 berichtete).

Einen Monat nach einer Ölkatastrophe vor der Küste von Mauritius sind in dem Urlaubsparadies über 30 tote Delfine an Land gespült worden.
Einen Monat nach einer Ölkatastrophe vor der Küste von Mauritius sind in dem Urlaubsparadies über 30 tote Delfine an Land gespült worden.  © Eshan Juman/Greenpeace/AP/dpa

Weiterhin unklar war, ob der Tod der Delfine mit dem Ölaustritt des havarierten Frachters "Wakashio" in Verbindung steht. Appadu zufolge gab es laut ersten Untersuchungsresultaten keine Hinweise darauf. 

Allerdings hinterfragten Umweltschützer die Ergebnisse und forderten eine vollwertige Untersuchung.

Vor einem Monat war der japanische Frachter an einem Korallenriff vor Pointe d'Esny an der Südostküste der Insel auf Grund gelaufen. Nachdem ein Tank gerissen war, waren Tonnen von Treibstoff in die Lagune geflossen (TAG24 berichtete).

Die Regierung des Inselstaates im Indischen Ozean nannte dies das schlimmste ökologische Desaster, das man dort je erlebt habe. 

Der vordere und längere Teil des Schiffs ist inzwischen im Ozean versenkt worden.

Titelfoto: Eshan Juman/Greenpeace/AP/dpa

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