Jungbulle nach brutaler Tierquälerei eingeschläfert: Polizei sucht Täter

Fulda - Ein Fall von äußerst brutaler Tierquälerei beschäftigt die Polizei in Hessen.

Der Jungbulle befand sich auf einer Weide in Mittelhessen. Er wurde so schwer verletzt, dass er eingeschläfert werden musste (Symbolbild).
Der Jungbulle befand sich auf einer Weide in Mittelhessen. Er wurde so schwer verletzt, dass er eingeschläfert werden musste (Symbolbild).  © 123rf/lurin

Auf einer Weide bei der Gemeinde Grebenhain westlich von Fulda wurde ein Jungbulle von unbekannten Tätern schwer misshandelt.

Die Tat ereignete sich bereits Anfang des Monats. Zwischen dem Morgen des 6. Mai und dem Nachmittag des 7. Mai wurden dem Tier "großflächig Schnittverletzungen durch einen unbekannten scharfen Gegenstand zugefügt", erklärte ein Sprecher am Montag.

Demnach befand sich der Bulle zum Tatzeitpunkt mit vier weiteren Bullen auf der Weide. Dem verletzten Rind war nicht mehr zu helfen.

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"Das Tier wurde durch die Schnitte so schwer verletzt, dass es eingeschläfert werden musste", schilderte der Polizeisprecher den tragischen Ausgang.

Wie weiter berichtet wurde, schließt die Polizei eine Eigenverletzung des Bullen nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen aus.

Die Ermittler fahnden nach den Tätern. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 066419710 entgegen.

Die Attacke auf den Jungbullen in Grebenhain erinnert an die Taten sogenannter "Pferde-Ripper". Damit sind Tierquäler gemeint, die aufgrund einer psychischen oder sexuellen Störung Pferde verstümmeln oder Töten.

Titelfoto: 123rf/lurin

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