Kater Nelmo lebte schwer verletzt auf einer Müllhalde: Nun gibt es ein Happy End

Stuttgart - Es gibt auf den Straßen viele streunende Katzen und für einige endet das Leben auch dort, wo sie geboren sind - auf der Straße. Für Nelmo gibt es trotz schwerer Verletzung ein Happy End.

Nelmo hatte es nicht leicht, lebte auf der Straße, doch nun hat er ein wunderbares Zuhause gefunden.
Nelmo hatte es nicht leicht, lebte auf der Straße, doch nun hat er ein wunderbares Zuhause gefunden.  © Facebook/Fellnasen Stuttgart

Von Nelmo wissen seine neuen Besitzer relativ wenig. Wann er geboren wurde und wo bleibt ein Rätsel. Sie wissen nur, dass er im Süden von Deutschland auf einer dreckigen Müllhalde lebte.

Das wissen sie von den Fellnasen, einer Tierschutzorganisation, die Hunde und Katzen, die auf der Straße leben, an Menschen vermittelt.

Eines Tages fingen Menschen den kleinen Kater auf der Müllhalde ein. Was waren das für Leute? Wollten sie ihm Böses?

Das konnte das Fellknäuel nicht wissen und wehrte sich mit Pfoten und Krallen.

Die Passanten nahmen das Kätzchen mit und stellten fest, dass sein Zwerchfell gerissen war und so schnell es geht, behandelt werden musste.

Was für ein Glück. Die Finder übernahmen die Kosten für die Operation und hofften, dass er wieder gesund wird. Und so war es. Inzwischen apportiert er sogar, das heißt, er bringt in dem Spiel das geworfene Spielzeug zurück. Ja, das können auch Katzen und Nelmo macht das richtig Spaß.

Von der Müllhalde zur Hauskatze

Dabei hat er es seinen Helfern nicht leicht gemacht. Doch sie gaben nicht auf und die Katze fasste Vertrauen zu den Menschen. Inzwischen lebt der Stubentiger bei einer Familie. Ein wenig Streuner ist allerdings noch in ihm drin. Nachts liebt er es, durch die Straßen zu ziehen und zu schauen, was in der Dunkelheit so passiert.

Kater Nelmo hält sich bestimmt nicht an die Ausgangssperre und er muss es ja auch nicht. Wie die leeren Geisterstraßen wohl aus Katzensicht erscheinen?

Jedenfalls kommt er gerne wieder zurück in sein neues Heim und schmust dann gerne mit seiner Familie und hofft, dass noch mehr Katzen von der Straße bei den Leuten einziehen können, die ihnen Schutz und Liebe geben.

Titelfoto: Facebook/Fellnasen Stuttgart

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