Babyboom im Tierheim: Doch der Kitten-Nachwuchs hat einen traurigen Hintergrund

Stendal - Elf zuckersüße Katzenbabys dürften die Herzen der Tierheim-Mitarbeiter in Stendal-Borstel derzeit zum Schmelzen bringen. Doch hinter dem Babyboom steckt eine traurige Realität. Deshalb hat der Verein einen ernsten Aufruf geteilt.

Unter den elf Babykätzchen im Tierheim Stendal-Borstel sind drei gestreifte...
Unter den elf Babykätzchen im Tierheim Stendal-Borstel sind drei gestreifte...  © Facebook/Tierheim.Stendal.Borstel

"Es geht wieder los. Die Kitten-Zeit beginnt", schreiben die Verantwortlichen bei Facebook und veröffentlichten dazu mehrere niedliche Fotos der kleinen Kätzchen.

Eigentlich eine schöne Nachricht.

Doch während eine Mutterkatze fünf der Babys zur Welt gebracht habe, seien die restlichen sechs Kitten aus zwei Würfen ohne ihre Mamas im Tierheim.

Sie werden dem Posting zufolge mit der Flasche aufgezogen und auf einer Pflegestelle aufgepäppelt.

"So klein, süß und flauschig die Kleinen auch sind, kommt da natürlich wieder das wichtige Thema der Kastration frei lebender und verwilderter Katzen auf", heißt es von den Helfern weiter.

Denn fehlende Kastrationen führten zu großen Problemen: "Zwar können viele Katzenkinder gerettet werden, jedoch werden unzählig viele Katzen wild geboren, sind krank und vermehren sich später unkontrolliert weiter."

...und drei weiße Kitten. Sie alle dürften die Herzen ihrer Betreuer zum Schmelzen bringen.
...und drei weiße Kitten. Sie alle dürften die Herzen ihrer Betreuer zum Schmelzen bringen.  © Facebook/Tierheim.Stendal.Borstel

Deshalb appellieren die engagierten Vereinsmitglieder an alle Frauchen und Herrchen: Freigänger-Katzen sollten kastriert und wild lebende Katzen beim Tierschutzverein gemeldet werden.

Titelfoto: Montage: Facebook/Tierheim.Stendal.Borstel

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