Darum haben Forscher Wildkatzen mit GPS-Sendern in Mittelhessen ausgesetzt

Gießen - Seit mehreren Monaten verfolgen Wissenschaftler der Uni Gießen zwei in die Natur entlassene Wildkatzen mittels GPS-Sendern, die diese an Halsbändern tragen.

Die beiden ausgesetzten Katzen waren Fundtiere, die Mitarbeiter des Opel-Zoos in Kronberg im Taunus rund ein Jahr lang aufgezogen hatten. (Archivbild)
Die beiden ausgesetzten Katzen waren Fundtiere, die Mitarbeiter des Opel-Zoos in Kronberg im Taunus rund ein Jahr lang aufgezogen hatten. (Archivbild)  © Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Die Wildbiologen erhoffen sich davon Erkenntnisse für die künftige Freisetzung und Wiederansiedlung der als gefährdet geltenden Tiere.

Noch liegt aber kein Ergebnis der Untersuchung vor: "Wir werten derzeit die Daten aus", berichtete Teresa Nava von der AG Wildtierforschung an der Uni Gießen.

Die beiden Katzen waren Fundtiere, die Mitarbeiter des Opel-Zoos in Kronberg im Taunus rund ein Jahr lang aufgezogen hatten.

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Anfang Oktober 2020 wurden sie in Mittelhessen zur Wiederansiedlung in die Freiheit entlassen.

"Erstmals bietet sich hier die Gelegenheit, den Erfolg einer Wiederansiedlung von im Zoo aufgezogenen Wildkatzen zu untersuchen", hatte die mittelhessische Hochschule dazu mitgeteilt.

Die Forscher wollen insbesondere die Raumnutzung der Tiere im Bereich von Straßen auswerten - der Straßenverkehr gilt als eine der größten Gefahren für Wildkatzen.

Titelfoto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

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