Katze stört in Video-Konferenz, da wird sie weggeworfen!

Vallejo (USA) - Der Leiter einer städtischen Behörde war für seine Angestellten kein gutes Vorbild: Während eines gemeinsamen Video-Telefonats trank er Alkohol, warf seine Katze durch das Arbeitszimmer und beleidigte die ganze Kommission.

Chris Platzer zeigt seinen Kollegen die Katze, ehe er sie wegwirft.
Chris Platzer zeigt seinen Kollegen die Katze, ehe er sie wegwirft.  © Screenshot/YouTube/John Glidden

Chris Platzer ist ein Name, den man seit diesem Wochenende in den gesamten USA kennt. Dutzende Zeitungen und Fernsehsender sprechen derzeit über den Leiter des Bauaufsichtsamtes, weil er während einer Video-Konferenz mit seinen Kollegen Bier trank und sein Haustier quälte.

Der Vorfall war so skurril, dass die Stadt sogar eine Aufzeichnung der Video-Konferenz inklusive der Tat veröffentlichte. 

In dem Clip, der auf YouTube bereits 18.000 Mal aufgerufen wurde, sieht man, wie sich die Kollegen unterhalten. In Platzers Arbeitszimmer hört man immer wieder eine Katze miauen.

Nach einigen Sekunden nimmt Chris Platzer den Vierbeiner hoch und sagt: "Ich möchte meine Katze vorstellen."

Wenig später fliegt sie rechts aus dem Bild. Platzer fühlte sich zu gestört und warf sie einfach weg, scheinbar in der Hoffnung, danach Ruhe zu haben.

Der schlimme Katzen-Wurf im Video

Weitere Beleidigung im Nachgang der Telefon-Konferenz

Bei dem Katzen-Wurf und der Trunkenheit während der Arbeit blieb es aber nicht. 

Chris Platzer beleidigte nämlich auch noch seine Kollegen übel, als er glaubte, es höre niemand mehr zu, wie ein weiteres Video eines Redakteurs der lokalen Tageszeitung Vallejo Times-Herald zeigt.

Der Verantwortliche sollte vonseiten der Stadt gekündigt werden. Doch dem kam er laut der Lokalzeitung zuvor und kündigte selbst.

"Ich habe mich in der Zoom-Besprechung nicht in einer Weise verhalten, die einem Planungsbeauftragten angemessen ist, und mich für etwaigen Schaden entschuldigt", entschuldigte sich der ehemalige Teamleiter für den Fauxpas.

Er relativierte seine Tat mit den Umständen des Coronavirus: "Wir leben alle in unsicheren Zeiten, und ich, wie auch viele von Ihnen, passe mich auf eine neue Normalität an", schrieb er an den Vallejo Times-Herald.

Titelfoto: Screenshot/YouTube/John Glidden

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