Katze verschwindet bei Familienausflug: 12 Jahre später geschieht das große Wunder

Rochdale (Großbritannien) - Für Familie Davies aus Schottland brach eine Welt zusammen, als ihre Katze Georgie während eines Camping-Ausflugs verschwand. Nun geschah jedoch ein unvorstellbares Wunder.

Zwölf Jahre lang lebte Georgie mit Park-Rangern zusammen, die nicht wussten, woher die Katze kam. (Symbolbild)
Zwölf Jahre lang lebte Georgie mit Park-Rangern zusammen, die nicht wussten, woher die Katze kam. (Symbolbild)  © Leonid Ikan/123RF

Ob die Idee der Davies, ihre Hauskatze mit zum Campen zu nehmen, gut war, darüber lässt sich streiten. Denn bei dem Familienurlaub am Ufer des Loch Lomond ging Georgie tragischerweise verloren.

Laut Guardian ereignete sich das Unglück im Oktober 2008, als die schottische Familie den Campingplatz verließ. Am Tag vor der Abreise kam das Kätzchen von ihrem Ausflug in die Natur nicht mehr zurück. Die Familie musste ohne Georgie wieder nach Hause fahren und rechnete fest damit, sie nie mehr wieder zu sehen.

Zwölf Jahre lang lebte die Katze im Queen Elizabeth Forest Park, wo sie von Rangern und Besuchern regelmäßig betreut und gefüttert wurde.

Kürzlich aber kam es nun zu einem großen Wiedersehen! Der Grund dafür ist ausgerechnet das Coronavirus. Denn einer der Campingplatz-Mitarbeiter war durch die Sperrung des Parks so wenig ausgelastet, dass er genauere Recherchen zu Georgie anstellte und somit Familie Davies ausfindig machen konnte.

Ihre Adresse war auf einem Mikrochip gespeichert, den Georgie bei sich trug. Die Daten darauf können allerdings nur mit speziellen Geräten ausgelesen werden.

Park-Ranger bringt Katze Georgie zu ihrer Familie zurück

Als die Davies hörten, dass ihre Katze nach so langer Zeit noch wohlauf ist, waren sie überglücklich. Leider war das rührende Wiedersehen nur von kurzer Dauer, denn Georgie ist eine Einzelgänger-Katze, die sich mit den anderen Haustieren, die Familie Davies mittlerweile besitzt, nicht verstehen würde.

Georgie lebt nun im Katzenpflegeheim Cats Protection Glasgow, wo sie viel Freiraum und Platz für sich allein und dazu noch einen großen Garten vor der Tür hat.

Lynsey Anderson, die in dem Adoptionszentrum für Tiere arbeitet, sagte: "Sie ist sehr liebevoll und genießt keine tierische, dafür jedoch menschliche Gesellschaft. Daher wird sie eine brillante Begleiterin für uns sein."

Titelfoto: Leonid Ikan/123RF

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