Katze vor Gericht? Anwalt wird mit Videokonferenz-Panne zum Internet-Hit

London - Ein Video, in dem sich ein US-Anwalt offenbar versehentlich in Gestalt einer Katze in eine Online-Gerichtsanhörung zuschaltete, hat im Internet für großes Aufsehen gesorgt.

Der US-amerikanische Anwalt Rod Ponton (unten rechts) nahm mit einem Katzen-Filter an einem virtuellen Gerichtsverfahrens teil.
Der US-amerikanische Anwalt Rod Ponton (unten rechts) nahm mit einem Katzen-Filter an einem virtuellen Gerichtsverfahrens teil.  © Judge Roy Ferguson/394th Distric/PA Media/dpa

"Ich wusste nicht, dass Zoom mich in eine Katze verwandeln kann", sagte Anwalt Rod Ponton dem Radiosender BBC 4 am Mittwoch zu der Panne. Im Nachhinein habe die Sache dem Land aber einen guten Lacher beschert.

Ein Videoausschnitt der Online-Verhandlung kursiert seit Dienstagnachmittag im Netz. Inzwischen kommt der Clip aus der Videokonferenz mit dem Katzen-Filter auf mehr als 3,7 Millionen Youtube-Aufrufe.

Zu sehen sind dabei mehrere Teilnehmer, einer davon in Form eines weißen Kätzchens. "Mr. Ponton, ich glaube, Sie haben einen Filter eingeschaltet in den Video-Einstellungen", ist die Stimme von Richter Roy Ferguson im Hintergrund zu hören.

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Das Kätzchen stöhnt auf, verdreht mehrmals die Augen, öffnet das Maul und sagt schließlich: "Ja, so ist es. Ich weiß nicht, wie ich ihn weg bekomme", und fügt hinzu: "Ich bin live hier, ich bin keine Katze". Ferguson beruhigt ihn: "Das kann ich sehen."

Der Richter des 394th Judical District Court in Texas stellte den Videoausschnitt später online mit der Bemerkung: "Wichtiger Zoom-Tipp: Wenn ein Kind Ihren Computer benutzt hat, bevor Sie einer virtuellen Anhörung beitreten, überprüfen Sie die Video-Einstellungen, um sicherzugehen, dass die Filter ausgeschaltet sind."

Titelfoto: Judge Roy Ferguson/394th Distric/PA Media/dpa

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