Katzen kommen lebenslänglich in den Knast: Das steckt dahinter!

Bergheim - Für zwei Katzen aus dem Tierheim Bergheim bei Köln heißt es nun: lebenslänglich! Die Tiere wurden am Samstag abtransportiert und in ihrem neuen Zuhause einquartiert - der JVA in Heinsberg. Was dahinter steckt, hat das Tierheim bei Instagram verraten!

Am Samstag kamen zwei Katzen aus dem Tierheim Bergheim bei Köln lebenslänglich ins Gefängnis. Bei Instagram berichtete das Tierheim von den kuriosen Umständen.
Am Samstag kamen zwei Katzen aus dem Tierheim Bergheim bei Köln lebenslänglich ins Gefängnis. Bei Instagram berichtete das Tierheim von den kuriosen Umständen.  © Instagram/tierheim_bergheim

Kater Gero und Katze Luzie haben so einiges auf dem Kerbholz, wie die Tierheim-Mitarbeiter am Samstag bei Instagram berichteten. Deshalb kommen die Samtpfoten nun lebenslänglich hinter Gitter! Bislang wohnten die scheuen Katzen im Tierheim, doch damit soll nun Schluss sein.

"Gestern wurden sie von einem Beamten der JVA Heinsberg abgeführt und ins Gefängnis gebracht. Dort werden sie jetzt eine lebenslange Strafe absitzen", berichtete das Tierheim seinen rund 20.000 Fans, die wohl zunächst verwirrt waren.

Wer nämlich dachte, die Stubentiger müssten ihr restliches Dasein nun in einer tristen Zelle verbringen, der irrte sich gewaltig! Die Tiere werden zukünftig ein riesiges Areal bewohnen - nur eben hinter Gittern.

"Die JVA suchte kürzlich Katzen, die auf ihrem riesigen Gelände frei leben können", erklärte das Tierheim die kuriosen Umstände zum Umzug der Vierbeiner. "Da fielen uns Gero und Luzie ein, die extrem menschenscheu sind und für die wir uns ein gesichertes Außengehege gewünscht haben."

Was könnte sich wohl besser als Zuhause für die scheuen Kätzchen eignen, als ein Gefängnis-Gelände, dachten sich da alle Beteiligten und im Handumdrehen wurde der Umzug besiegelt.

Gefängnis-Katzen wird es in neuem Zuhause an nichts fehlen

Natürlich würden die Samtpfoten auf dem Gelände betreut, gefüttert und versorgt werden, wie die Mitarbeiter des Tierheims versicherten. Außerdem stünde den Katzen ein Innenbereich zur Verfügung, in den sie sich bei schlechtem Wetter zurückziehen könnten.

Die Pfleger hoffen nun, dass die neuen "Insassen" sich schnell in ihrem ungewöhnlichen Zuhause einleben werden.

"Vielleicht mutieren sie ja noch zu Schmusekatzen", mutmaßte das Tierheim und verkündete abschließend: "Ob das allerdings zu mildernden Umständen führt, wollte man uns nicht verraten..."

Titelfoto: Instagram/tierheim_bergheim

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