Katzenbaby jammert unter Auto: Feuerwehr muss anrücken

Timmendorfer Strand - Ein Katzenbaby hat in Timmendorfer Strand im Kreis Ostholstein einen Einsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst.

Dieses Kätzchen versteckte sich in einem Auto-Radkasten.
Dieses Kätzchen versteckte sich in einem Auto-Radkasten.  © Polizei Lübeck und Ostholstein

Das etwa sechs Wochen alte Katzenkind habe sich im Radkasten eines geparkten Autos verschanzt, teilte die Polizei am Montag mit. 

Weder mit Futter noch mit Spielzeug ließ sich das Tier herauslocken. 

Durch den Motorraum an den Radkasten zu gelangen, klappte ebenfalls nicht. Die Freiwillige Feuerwehr rückte an. 

Sie hob das Auto an und montierte den Unterbodenschutz ab, sodass ein Feuerwehrmann die Katze befreien konnte.

Das Katzenbaby befreite sich aus der Hand des Feuerwehrmanns und flüchtete über die Straße. Eine weitere Einsatzkraft habe das verhindert, sagte ein Polizeisprecher. 

Die äußerlich unverletzte Katze wurde den Angaben zufolge vorsichtshalber zu einem Tierarzt gebracht. 

Passanten hatten am Sonntag die Polizei verständigt, weil sie wegen des kläglichen Miauens der Katze gedacht hatten, das Tier sei verletzt.

Kätzchen fährt 600 Kilometer im Radkasten mit

Erst vor wenigen Tagen gab es einen ähnlichen Vorfall in Hessen. Eine Babykatze überstand rund 600 Kilometer Fahrt im Radkasten eines Autos. 

Der Autofahrer hatte den Wagen an der deutsch-polnischen Grenze gemietet und fuhr damit nach Fernwald im Landkreis Gießen. Während der Fahrt hörte seine Frau ein Maunzen.

Erst in einer Werkstatt konnte das Tier befreit werden. 

Titelfoto: Polizei Lübeck und Ostholstein

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