Entsorgte Katzenbabys: PETA setzt Kopfgeld auf Tierhasser aus

Bennstedt/Halle - Nachdem am Wochenende fünf Katzenbabys durch Unbekannte in einem Glascontainer in Bennstedt zurückgelassen und später durch die Feuerwehr gerettet wurden, hat nun die Tierschutzorganisation PETA auf die Täter ausgesetzt. 

Während PETA nach denjenigen sucht, die sie zurückließen, haben es sich die Katzenbabys im Katzenhaus in Halle gemütlich gemacht.
Während PETA nach denjenigen sucht, die sie zurückließen, haben es sich die Katzenbabys im Katzenhaus in Halle gemütlich gemacht.  © Screenshot Facebook /Katzenhaus Halle

"Um die Suche nach dem Tierquäler zu unterstützen, setzt PETA nun eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro für Hinweise, die zu seiner Verurteilung führen, aus", so die Organisation in einer Mitteilung

"Bitte helfen Sie mit, diese herzlose Tat aufzuklären", so eine Mitarbeiterin von PETA. "Der Katzenhalter hätte genug Verantwortungsbewusstsein zeigen und ein Tierheim oder einen Tierschutzverein um Hilfe bitten müssen. Es ist tierschutzwidrig und muss bestraft werden, die Katzenbabys einfach in einem Glascontainer zu 'entsorgen‘.“

Tatsächlich sei das Aussetzen von Tieren laut der Organisation durch Paragraf 3 im Tierschutzgesetz verboten. 

Diese könne sogar als Tierquälerei eingestuft werden, was mit einer Geld- oder gar Freiheitsstrafe geahndet wird.

Kätzchen in Container zurückgelassen: Die Kleinen sind wohlauf

Die fünf Kätzchen waren am Wochenende durch die Feuerwehr aus einem Glascontainer in Bennstedt befreit worden, nachdem Unbekannte sie dort zurückgelassen hatten (TAG24 berichtete). 

Mittlerweile sind sie im Katzenhaus in Halle (Saale) untergebracht, wo sie derzeit liebevoll umsorgt werden (TAG24 berichtete).

Hinweise zu den Übeltätern sollen an die Polizei unter 07118605910 oder per Mail an Peta gegeben werden.

Titelfoto: Screenshot Facebook /Katzenhaus Halle

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