Kinder schubsen Katze vom Balkon, weil sie Spaß haben wollen

Cheyenne - Im US-Bundesstaat Wyoming hat sich eine Gruppe von vier Kindern schon in jungen Jahren in Sachen Tierquälerei geübt. Um ihr Bedürfnis nach Spaß zu befriedigen, fanden die Kids es offenbar angebracht, eine hilflose Katze von einem Balkon hinunter zu stoßen.

Grausamer Tiermissbrauch: In Wyoming schubsten vier Kinder eine Katze von einem Balkon auf den Bordstein hinunter. (Symbolbild)
Grausamer Tiermissbrauch: In Wyoming schubsten vier Kinder eine Katze von einem Balkon auf den Bordstein hinunter. (Symbolbild)  © kslight/123RF

In Cheyenne, der Hauptstadt Wyomings, löste der Vorfall Besorgnis unter Erwachsenen aus.

Denn für Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren ist es eher ungewöhnlich, eine solch unbekümmerte Brutalität an den Tag zu legen.

Vier Kinder verbrachten ihre Freizeit damit, die Hauskatze eines Nachbarn von einem Balkon im dritten Stock zu werfen. Ein Anwohner beobachtete die Szene und rief die Polizei.

Besorgniserregend: Als die Beamten eintrafen, waren die Kinder gerade unten auf der Straße, um die verletzte Katze einzusammeln und das Ganze zu wiederholen.

Durch den Aufprall verlor das ein Jahr alte Kätzchen ein paar Zähne und verletzte sich am Zahnfleisch, wie "Oil City News" berichtet.

In der Justiz sind derartige Fälle nicht vorgesehen: Die Kinder sind noch zu jung und können daher nicht wegen Tierquälerei angeklagt werden.

Zahlreiche Bürger wollten das jedoch nicht einfach so hinnehmen: Sie starteten eine an den Stadtrat von Cheyenne gerichtete Petition mit dem Ziel, die vier Kinder zu einem Beratungstermin samt psychologischer Betreuung zu bewegen.

Entsetzte Anwohner starten Petition und fordern Konsequenzen für die Kinder

"Mit diesen Kindern muss gesprochen werden, damit sie verstehen, warum das, was sie getan haben, falsch ist - und um sicherzustellen, dass sie so etwas nie wieder tun", heißt es in der Petition.

Derzeit wurde das Ziel von 5000 Unterschriften fast erreicht. Ob die Initiative der Anwohner Erfolg haben und für Aufklärungsarbeit bei den Kindern sorgen wird, bleibt abzuwarten.

Titelfoto: kslight/123RF

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