Tödliches Drama: Katze steckt in Fenster fest, muss von Feuerwehr befreit werden

Grimma - Immer wieder müssen Feuerwehren zu Wohnhäusern anrücken, um in Fenstern gefangene Katzen zu befreien. So auch die Kameraden aus Grimma in der vergangenen Woche.

Am Freitag steckte in Grimma eine Katze in einem gekippten Fenster fest.
Am Freitag steckte in Grimma eine Katze in einem gekippten Fenster fest.  © Facebook/Freiwillige Feuerwehr Grimma

Wie die Feuerwehr am Dienstag auf Facebook berichtete, mussten sie am Freitagmorgen eine Katze aus einer misslichen Lage befreien: Sie steckte in einem gekippten Fenster im Erdgeschoss eines Wohnhauses fest.

Mithilfe von Steckleitern und Schutzhandschuhen bekamen zwei Feuerwehrleute die Samtpfote zu fassen und konnten sie sichern. Dann konnte sie langsam aus dem Fensterrahmen befreit werden.

Immer wieder bleiben Katzen in gekippten Fenstern stecken, da sie durch den seitlichen Spalt nach draußen klettern wollen. Sie wissen nicht, dass sie sich damit in eine unter Umständen lebensgefährliche Situation begeben.

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Die Tiere geraten in Panik, versuchen sich aus ihrer Lage zu befreien und rutschen dadurch immer tiefer in den Spalt.

Das kann zu Verletzungen an den Knochen, Organen und Nerven führen - das sogenannte Kippfenster-Syndrom.

Update, 14.30 Uhr:

Wie TAG24 von der Feuerwehr erfuhr, hat die Katze die Tortur leider nicht überlebt. Sie verletzte sich in dem Fenster so schwer, dass sie wenig später vom Tierarzt eingeschläfert werden musste.

Mithilfe einer Leiter und Schutzhandschuhen konnten zwei Kameraden die gefangene Katze befreien.
Mithilfe einer Leiter und Schutzhandschuhen konnten zwei Kameraden die gefangene Katze befreien.  © Facebook/Freiwillige Feuerwehr Grimma

Um dem vorzubeugen und seine Samtpfoten zu schützen, kann man günstig Schutzgitter erwerben und an die Rahmen bauen. So kann man seine Fenster bedenkenlos auch im Beisein einer neugierigen Katze offen lassen.

Titelfoto: Montage Facebook/Freiwillige Feuerwehr Grimma

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