Polizisten erschießen mehrere Katzen auf Terrasse!

Sankt Michaelisdonn - Schrecklicher Einsatz für die Polizei in Schleswig-Holstein! Die Beamten mussten am Freitag mehrere Katzen in Sankt Michaelisdonn (Landkreis Dithmarschen) erschießen.

Mehrere Katzen wurden von den Polizisten erschossen. (Symbolbild)
Mehrere Katzen wurden von den Polizisten erschossen. (Symbolbild)  © ozii45/123RF

Gegen 21 Uhr meldete eine Frau, dass sich mehrere der beliebten Haustiere auf der Terrasse ihres Hauses an der Straße Hinter der Bahn versammelt haben.

Die sieben Katzen litten an starken Vergiftungserscheinungen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Sie sollen sich sehr gequält haben.

Als die Polizeistreife eintraf, liefen zwei Katzen weg, der Rest war dazu nicht mehr in der Lage und lag auf dem Terrassenboden. Nach kurzer Einschätzung blieb den Polizisten keine Wahl, sie zückten die Dienstwaffen.

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"Die Beamten entschlossen sich, die im Sterben liegenden Katzen von ihrer Qual zu erlösen und erschossen sie", sagte ein Polizeisprecher.

Vermutlich war es einer der traurigsten Einsätze in ihrem Dienstleben. Danach suchten sie die nähere Umgebung ab und fanden ein bereits gestorbenes Tier.

Nur eine Katze hatte Glück. Die Anruferin nahm die noch lebhaft wirkende Samtpfote in der Hoffnung auf, ihr das Leben zu retten.

Polizei mahnt Hunde- und Katzenbesitzer zur Vorsicht

Mit ihrer Dienstwaffe töteten die Polizisten die Katzen. (Symbolbild)
Mit ihrer Dienstwaffe töteten die Polizisten die Katzen. (Symbolbild)  © Boris Roessler/dpa

Die Polizisten nahmen die erschossenen Katzen zur Entsorgung mit. Woran sie sich vergiftet haben, ist unklar. Möglich ist, dass die Katzen ausgelegte Giftköder fraßen, oder sich mit Schädlingsbekämpfungsmitteln vergiftet haben.

In dem Bereich soll es zahlreiche verwilderte Vierbeiner geben.

Dabei kämpft Schleswig-Holstein seit Jahren gegen die unkontrollierte Fortpflanzung mit einer Kastrations-Aktion.

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In Sankt Michaelisdonn rät die Polizei Hunde- und Katzenhaltern, im Bereich der Straße Hinter der Bahn vorsichtig zu sein, damit sich ihre Haustiere nicht auch noch vergiften und zugrunde gehen.

Hinweise in der Sache nimmt die Polizei in Brunsbüttel unter der Telefonnummer 04852 60240 entgegen.

Titelfoto: ozii45/123RF

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