Verantwortungslos, wie ein Katzen-Schmuggler diese sechs Rasse-Tiere transportiert

Wien (Österreich) - Sechs Rasse-Katzen sollten mittels eines Kuriers geschmuggelt werden. Doch der Mann flog auf - glücklicherweise!

Sechs solcher Rasse-Katzen sollten aus der Slowakei in die Schweiz gebracht werden.
Sechs solcher Rasse-Katzen sollten aus der Slowakei in die Schweiz gebracht werden.  © TierQuarTier Wien

Ein aus der Slowakei kommender Zugreisender wurde in der Nacht zum Samstag am Hauptbahnhof Wien gestoppt. Der Mann war auf dem Weg nach Zürich, um dort sechs Rasse-Kätzchen zu verkaufen.

Die Tiere wurden offenbar zuvor im Internet bestellt. Doch in der Schweiz trafen die Katzen nicht ein, da der Kurier bei der Art und Weise des Transports mächtig schluderte und aufflog.

Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt hielt er die edlen Haustiere nämlich lediglich in einem kleinen, offenen Pappkarton mit einer dünnen Decke auf dem Boden in den Händen.

Wie das Veterinäramt der Stadt Wien am heutigen Sonntag mitteilte, waren die kleinen Fellnasen mit einem Alter von etwa sechs Wochen "viel zu jung, um von ihrer Mutter getrennt zu werden". Zudem fehlten die erforderlichen Gesundheitszeugnisse, um verkauft werden zu dürfen.

Die zuständigen Rathaus-Mitarbeiter nahmen die Kätzchen deshalb an sich und brachten sie in der Folge an die städtische Tierrettung "TierQuarTier Wien". Dort sollen sie sich nun von den Strapazen der anstrengenden Reise erholen, alle erforderlichen Impfungen erhalten und schließlich nach einiger Zeit in Pflege an liebevolle Tierfreunde vermittelt werden.

In diesem schmalen Pappkarton ohne Deckel und nur mit einer dünnen Decke wurden die Haustiere bei Temperaturen knapp über 0 Grad Celsius transportiert.
In diesem schmalen Pappkarton ohne Deckel und nur mit einer dünnen Decke wurden die Haustiere bei Temperaturen knapp über 0 Grad Celsius transportiert.  © Stadt Wien Rathauskorrespondenz MA60
Nun befinden sich die Kätzchen in der Obhut der städtischen Tierrettung.
Nun befinden sich die Kätzchen in der Obhut der städtischen Tierrettung.  © TierQuarTier Wien

Die Leiterin des Veterinäramtes, Ruth Jily, wendet sich mit einem eindringlichen Appell an Tierfreunde: "Kaufen Sie keine Welpen aus dem Internet. Sie unterstützen damit den illegalen Tierhandel."

Titelfoto: Stadt Wien Rathauskorrespondenz MA60

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