Zweite Katze innerhalb einer Woche gehäutet: Polizei jagt Tierquäler, 10.000 Euro Kopfgeld!

Graz (Österreich) - Vergangene Woche wurde bereits eine gehäutete Katze in der österreichischen Stadt Graz entdeckt (TAG24 berichtete). Am gestrigen Samstag tauchte ein weiterer Vierbeiner in diesem Zustand auf.

Eine Katze wird beim Tierarzt rasiert. In Graz geschah erneut weit Schlimmeres. (Symbolbild)
Eine Katze wird beim Tierarzt rasiert. In Graz geschah erneut weit Schlimmeres. (Symbolbild)  © 123RF/Goricev Eduard

Die Polizei, die bereits zu dem ersten Fall ermittelt, wurde am gestrigen Samstagmorgen gegen 8.25 Uhr über den zweiten Fund alarmiert, wie die Behörde mitteilte.

Während das Tier in der vergangenen Woche den schlimmen Vorfall überlebte und anschließend über eine Straße torkelte, jedoch später eingeschläfert werden musste, konnte nun von vornherein nur noch eine tote Katze geborgen werden.

Die Ermittler fuhren mit dem Vierbeiner zu einer Tierärztin und ließen die Katze genauer untersuchen. Ergebnis: "Das Tier wurde fachkundig gehäutet", hieß es im Polizei-Bericht. "Das Fell hing noch an der Katze."

Bereits in der vorigen Woche deutete alles auf eine professionelle Tat hin.

Zugeschlagen haben soll der unbekannte Täter zwischen Freitagabend, 17 Uhr, und Samstagmorgen, 6 Uhr, laut aktuellem Ermittlungsstand.

Viele Hinweise erhielt die Polizei noch nicht zu den Vorfällen, die Beamten bitten deshalb um Informationen aus der Bevölkerung zu dem grausamen Vorfall.

Aber auch private Tierfreunde wollen Hinweise zum Täter sammeln und loben ein beachtliches Kopfgeld aus.

Tierfreunde bieten 10.000 Euro für Hinweise zum Katzen-Häuter von Graz

Bereits zum zweiten Mal verlor eine Katze ihre Haut und ihr Leben wegen eines Tierquälers. (Symbolbild)
Bereits zum zweiten Mal verlor eine Katze ihre Haut und ihr Leben wegen eines Tierquälers. (Symbolbild)  © Unsplash/Kenny Luo

Wie die österreichische Tageszeitung "Heute" berichtete, soll Unternehmer und Moderator Rudolf Fußi (42) Wind von der brutalen Aktion bekommen haben und sofort eine Hinweis-Prämie in Höhe von 1000 Euro ausgelobt haben. 

Dies teilte Fußi über Twitter mit. 

Anschließend schlossen sich weitere Tierfreunde an und legten insgesamt 9000 Euro obendrauf, erklärte der Unternehmer. 

Wer etwas weiß, kann sich also auch bei ihm melden und die Tierquälerei in Graz beenden.

Fußi setzt sich indes für eine Neuerung der Tierquälerei-Gesetze ein. Seiner Meinung nach sind die Strafen noch zu lasch.

"Es muss endlich Haftstrafen für sowas geben, sonst hört das nie auf", fordert der 42-Jährige auf Twitter.

In diesen Tweets erklären die Twitter-Nutzer, dass sie für Hinweise zahlen

In diesem Fall handelt es sich übrigens um eine zehn Jahre alte, schwarz-weiß-gescheckte Katze. Vorige Woche war es eine acht Monate alte, grau-braun getigerte Samtpfote gewesen.

Es könnte gut möglich sein, dass der Täter willkürlich Vierbeiner von der Straße wählt.

Titelfoto: 123RF/Goricev Eduard

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