Kaum zu glauben, was Vater seinem Kind als "Spielzeug" kauft!

Köln - Als Kinderspielzeug angeschafft hatten diese beiden Entenküken einen alles andere als artgerechten Start ins Leben! Doch die Tiere hatten großes Glück, denn eine engagierte Frau nahm sich kurzerhand dem Schicksal der Küken an.

Die Entenküken hatten sich auf dem Foto dicht aneinandergekauert. Sie müssen sich nun erst einmal von den Strapazen der vergangenen Tage erholen.
Die Entenküken hatten sich auf dem Foto dicht aneinandergekauert. Sie müssen sich nun erst einmal von den Strapazen der vergangenen Tage erholen.  © Instagram/tierheim_dellbrueck

Die Geschichte dieser beiden Enten entspringt eindeutig der Kategorie: "Ziemlich unglaublich, aber leider wahr", wie die Mitarbeiter des Tierheims in Köln-Dellbrück feststellen mussten.

Am Samstag stellten sie die gelben Neuankömmlinge samt eines Fotos bei Instagram vor und schilderten, wie die possierlichen Tierchen den Weg in die Einrichtung gefunden hatten.

Die kleinen Pechvögel hatten wahrlich Glück im Unglück, denn wäre die aufmerksame Passantin nicht auf sie aufmerksam geworden, hätte es womöglich kein gutes Ende mit ihnen genommen! Doch von Anfang an.

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Die Frau war am Freitag mit ihrem Hund spazieren gegangen, als sie plötzlich ein Fiepen vernahm. Sie blickte sich um und entdeckte daraufhin zwei Kinder, die auf einer Wiese saßen.

Eines der Kinder hatte allerdings ein alles andere als gewöhnliches "Spielzeug" dabei: Es spielte mit zwei Entenküken und erklärte der Passantin, dass sein Vater ihm die Tiere geschenkt hätte.

Entsetzt fasste die Dame einen Entschluss, fragte das Kind, ob sie mit dessen Vater sprechen dürfte und begleitete es samt der kleinen Tiere nach Hause.

Diese beiden Kerlchen hatten definitiv keinen guten Start ins Leben!

Vater verkaufte die Enten für fünf Euro pro Tier weiter

Bei Geschenken an ihre Kinder sollten Eltern Verantwortung zeigen. (Symbolbild)
Bei Geschenken an ihre Kinder sollten Eltern Verantwortung zeigen. (Symbolbild)  © 123RF/marctran

Dort eingetroffen stellte die entsetzte Hundebesitzerin den Mann zur Rede. Er erklärte der Frau, dass er die Tiere vor einigen Tagen für sieben Euro gekauft hätte, "zum Spielen für das Kind", wie es hieß.

Ihre Einwände, dass es sich bei lebenden Tieren keinesfalls um "kindgerechtes Spielzeug" handle, interessierte den Mann laut den Tierheim-Mitarbeitern dabei "recht wenig".

Jedoch war er glücklicherweise dazu bereit, die Entenküken weiterzuverkaufen. So kam es, dass die tierliebe Dame dem Vater fünf Euro pro Ente zahlte und die kleinen anschließend mitnehmen durfte.

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Nach dem "Deal" versorgte die Tierfreundin die Entenkinder erst einmal mit Rotlicht und Futter und brachte sie anschließend ins Tierheim.

Dort können sich die Kleinen, die bei ihrer Ankunft etwas "ramponiert" ausgesehen hatten, nun erst einmal von den Strapazen der letzten Tage erholen.

Das Tierheim hofft nun, dass die Pechvögel keinen Schaden genommen haben und schon bald ein neues Zuhause finden, in dem sie endlich ein artgerechtes Leben führen können.

Titelfoto: 123RF/marctran, Instagram/tierheim_dellbrueck (Bildmontage)

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