Hundewelpe verdurstet fast, doch die Rettung naht

Köln/Siegburg – Die Kölner Polizei hat einen vier Monate alten Welpen vor dem Hitze-Tod aus einem Anhänger gerettet. Sie entdeckten den Baby-Hund bei einer Verkehrskontrolle und befreiten ihn aus seiner stickigen Transportbox.

Der Welpe war in einem unbelüfteten Anhänger eingeschlossen.
Der Welpe war in einem unbelüfteten Anhänger eingeschlossen.  © Polizei Köln

Der junge Zwergspitz habe in seinem eigenen Kot gelegen und völlig apathisch gewirkt, so die Polizei. 

Er sei offenbar dehydriert gewesen. Die Beamten riefen einen Tierarzt, der das Tier versorgte. Er sagte aus, dass die Situation für den Hund "mit hoher Wahrscheinlichkeit tödlich verlaufen" wäre, wenn die Beamten nicht eingeschritten wären.

Das zuständige Tierheim nahm den Zwergspitz in Quarantäne und päppelte ihn auf.

Die Verantwortlichen seien zwei Männer (23, 36), die mit einem Sprinter von Frankfurt aus nach Köln unterwegs waren, so die Beamten. Sie hätten den Welpen in einem unbelüfteten Anhänger bei 30 Grad Außentemperatur eingeschlossen.

Die Polizisten zogen die Männer am vergangenen Wochenende an der Raststätte Siegburg aus dem Verkehr.

Sie hätten die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten missachtet. Sie müssen eine Geldstrafe von fast 3000 Euro zahlen.

Viele Verkehrsverstöße auf NRW-Straßen zu Beginn der Sommerferien

Am vergangenen Freitag und Samstag (26. bis 27. Juni) hatte die Verkehrspolizei noch über 70 weitere Fahrzeuge überprüft. Bei dem zunehmenden Verkehr zum Start der Sommerferien in NRW stellten die Beamten in insgesamt 32 Fällen Sicherheitsprobleme fest.

Drei Fahrer hatten ihre Fahrzeuge so sehr überladen, dass sie nicht mehr weiterfahren durften. Sie müssen sich wegen Ordnungswidrigkeit verantworten.

An den beiden Kontrolltagen wurden Bußgelder von insgesamt über 5000 Euro verhängt.

Titelfoto: Polizei Köln

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