Krokodil-Suche beendet: Uferbereiche der Unstrut ab Donnerstag wieder frei

Roßleben-Wiehe - Zehn Tage nach der vermeintlichen Sichtung eines Krokodils im Fluss der Unstrut im Kyffhäuserkreis wird die Suche nach dem Reptil endgültig eingestellt. 

Ein Hubschrauber suchte das vermeintliche Krokodil.
Ein Hubschrauber suchte das vermeintliche Krokodil.  © Silvio Dietzel

Der Verdacht auf die Existenz des Krokodils habe sich bei den aufwendigen Nachforschungen nicht bestätigt, sagte die Landrätin des Kyffhäuserkreises, Antje Hochwind-Schneider (SPD) am Mittwoch bei einem Pressegespräch im Beratungsraum der Stadtverwaltung in Roßleben. 

Der vom Landkreis zur Hilfe herangezogene Krokodil- und Alligatorenexperte, Heino Krannich aus Wittingen ergänzte, dass er nicht ausschließe, "dass es das Krokodil nie gegeben hat".

Das Reptil war vor zehn Tagen an der Unstrut bei Schönewerda im Kyffhäuserkreis erstmals  von einer Pferdebesitzerin gesichtet worden (TAG24 berichtete). Eine darauffolgende groß angelegte Suche sowie eine totes Huhn als Köder brachten keinen Erfolg.

Ein am Flussufer gefundenes Kothäufchen sowie Fußabdrücke konnten ebenfalls keine eindeutigen Hinweise auf die Existenz des Tieres geben. 

Zuvor war es nach Zeugenhinweisen Ende August flussabwärts bei Laucha im Burgenlandkreis (Sachsen-Anhalt) gesucht worden (TAG24 berichtete).

Wegen des angeblichen Landwirbeltiers war der Uferbereich der Unstrut im Raum Roßleben gesperrt worden. Er soll am Donnerstag wieder freigegeben werden, auch Boote können wieder fahren, heißt es.

Titelfoto: Silvio Dietzel

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