Gefährlicher Liebesrausch: Igel-Wanderungen über Wege und Straßen

Von Irena Güttel

Hilpoltstein - Bis zu fünf Kilometer pro Nacht wandern Igelmännchen zurzeit, um eine Igeldame zu finden.

Männliche Igel wandern nachts bis zu fünf Kilometer, um ihre stachelige Herzdame zu finden. (Symbolbild)
Männliche Igel wandern nachts bis zu fünf Kilometer, um ihre stachelige Herzdame zu finden. (Symbolbild)  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Dabei überquerten die liebestollen Tiere auch Straßen - was gefährlich für diese sei, teilte der Landesbund für Vogelschutz (LBV) in Hilpoltstein am Dienstag mit.

Igel könnten nur verschwommen sehen und bemerkten ein herannahendes Auto oft zu spät. Bei Gefahr rollten sie sich außerdem am liebsten ein, statt wegzulaufen.

Der LBV ruft deshalb Autofahrer dazu auf, im Dunklen vor allem in Siedlungen langsam und vorausschauend zu fahren.

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Wer einen lebenden oder toten Igel findet, kann diesen online unter www.igel-in-bayern.de oder über die App "Igel in Bayern" melden.

Die Beobachtungen helfen den Naturschützerinnen und Naturschützern, gefährliche Stellen für die Stacheltiere festzustellen und Siedlungen igelfreundlicher zu gestalten.

Titelfoto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

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