Mann entdeckt Känguru in Vorgarten: Dann eskaliert die Situation

South West Rocks (Australien) - Besinnliche Weihnachten sehen anders aus...

Kängurus können dank ihrer Krallen und ihrer Sprungkraft ganz schön gefährlich werden. (Symbolbild)
Kängurus können dank ihrer Krallen und ihrer Sprungkraft ganz schön gefährlich werden. (Symbolbild)  © 123rf/ Susan Flashman

So hat sich Mitchell Robinson seine Feiertage sicherlich nicht vorgestellt.

Am Tag nach Heiligabend entdeckten er und seine Familie ein Känguru, das in seinem Vorgarten herumstreifte und Löcher in den Boden grub.

Also entschied sich der Vater, vor die Tür zu treten und das Tier zu verscheuchen.

"Es starrte ihn nur an, und er nahm etwas, um es wegzujagen, und sobald er es tat, konnte man sehen, dass es auf ihn losgehen würde", erklärt eine Freundin der Familie namens Tina Grace Rowe laut Daily Mail.

Ein Video, das von dem Angriff aufgenommen wurde, zeigt das Beuteltier, das sich seinem Opfer nähert, bevor es ihn mit seiner Pfote schlägt und ihn dann zu Boden tritt.

"Er war massiv. Er war ein großes männliches Känguru mit einer großen Brust", beschreibt Rowe den tierischen Angreifer. Zu allem Übel hatte Robinson zum Zeitpunkt des Übergriffs bereits einen gebrochenen Arm, sodass er sich nur schlecht zur Wehr setzen konnte.

Wildes Känguru schlägt Mann zu Boden

Seit den Buschbränden Anfang des Jahres werden immer mehr Wildtiere in australischen Vororten gesehen. (Symbolbild)
Seit den Buschbränden Anfang des Jahres werden immer mehr Wildtiere in australischen Vororten gesehen. (Symbolbild)  © 123rf/Jatesada Natayo

Glücklicherweise erlitt er bei dem Angriff keine weiteren ernsthaften Verletzungen, denn die Beuteltiere können so einiges anrichten, wie Tierpfleger Chad Staples berichtet: "Sie haben riesige Krallen an den Vorderhänden, mit denen sie sich festhalten können und ihre Hinterbeine haben enorme Sprungkraft."

Daher rät er Personen, die zufällig einem Exemplar begegnen, dazu, zunächst Ruhe zu bewahren. Im besten Fall zieht man die Aufmerksamkeit des Tieres erst gar nicht auf sich.

Sollte es doch zum Angriff kommen, soll man sich auf den Boden fallen lassen und zu einer Kugel zusammenrollen und dann in geduckter oder kriechender Position fortbewegen.

Nach den verheerenden Buschbränden Anfang des Jahres in Australien wagen sich immer mehr Kängurus in die Vororte, um nach grünerem Gras und Nahrung zu suchen.

Titelfoto: 123rf/Jatesada Natayo

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