Mutter macht achtbeinigen Horror-Fund im Spielzeugauto ihres Kindes!

New Norfolk (Australien) - Ein Anblick, den sich die meisten am liebsten ersparen würden!

Die Riesenkrabbenspinne passt auf ihre 100 bis 200 Babys in ihrem Beutel auf!
Die Riesenkrabbenspinne passt auf ihre 100 bis 200 Babys in ihrem Beutel auf!  © Collage: Facebook/Screenshot/Brooke Thorpe

Als die junge Australierin Brooke Thorpe am Dienstag mit ihrem Sohn und ihrem Neffen im Garten spielte, hatte sie ja keine Ahnung, was sie nur wenige Sekunden später erwarten würde.

Als der Zweijährige nämlich mit einem Spielzeugtruck ankam und seine Tante darum bat diesen zu halten, war das nicht etwa, weil das Fahrzeug nicht schmutzig werden sollte.

Ganz und gar nicht! Sie sollte auf den Truck aufpassen, weil sich in diesem eine achtbeinige Mutter befand – die auf ihre 100 bis 200 Kinder aufpasste!

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Ein Anblick, der den meisten Menschen das Blut in den Adern gefrieren lassen würde. So jedoch nicht Thorpes Sohn. Ganz im Gegenteil!

Er war "richtig glücklich mit seinem coolen Fund", berichtete die Australierin dem britischen Boulevardmagazin Daily Mail.

Sofort machte die junge Frau ein Foto von der kleinen und doch riesigen Familie und postete es in die Facebook-Gruppe "Australian spider identification page" (dt. Australische Spinnen-Bestimmungsseite) mit den Worten: "Habe heute diese kleine Mama mit ihrem Beutel gefunden!"

Babys der Riesenkrabbenspinne zwischen zwei bis drei Wochen alt

Wie die Australierin weiter berichtete, wurde sich liebevoll um die junge Mutter gekümmert. Die darf nun nämlich vorerst weiter im Truck des Jungen wohnen bleiben – so lang, bis ihre Babys alt genug sind.

Wie der Arachnologe Dr. Robert Raven schätzte, waren die 100 bis 200 Babyspinnen der Familie der Riesenkrabbenspinnen gerade einmal zwischen zwei und drei Wochen alt und somit noch viel zu klein, um sich allein zurechtzufinden.

In den Kommentaren unter dem Facebook-Post erfreuten sich die Nutzer herzlichst an dem außergewöhnlichen Anblick. Statt erschrocken oder angeekelt zu reagieren, waren die meisten ganz beeindruckt von dem Spektakel und konnten ihre Augen kaum abwenden.

"Was für eine tolle Mutter", schrieb einer von ihnen und ein anderer fand sie einfach nur "zu niedlich um wahr zu sein."

Titelfoto: Collage: Facebook/Screenshot/Brooke Thorpe

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