Immer weniger Schmetterlinge in NRW!

Düsseldorf - Der Kohlweißling ist nach den Ergebnissen einer Nabu-Zählaktion der meist beobachtete und gemeldete Schmetterling in Nordrhein-Westfalen.

Ein Kohlweißling auf einer Pflanze.
Ein Kohlweißling auf einer Pflanze.  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

Bei einer Zählaktion des Umweltverbands vom 15. Juni bis 15. Juli lag er mit 4600 Meldungen auf Platz 1, wie der NRW-Landesverband mitteilte. 

Auf dem zweiten Platz liegt demnach das Große Ochsenauge mit 1650 Beobachtungen. 

Auf Platz drei folgen die Bläulinge (1400) und auf dem vierten Platz das Tagpfauenauge (1200). Rund 800 Mal wurde der Admiral gesichtet.

Auch mit der 6. Aktion wollte der Umweltverband herausfinden, welche und wie viele Tagfalter in den vier Sommerwochen vor allem im Siedlungsbereich noch zu beobachten sind. 

Die Ergebnisse für Schmetterlinge in NRW seien wenig erfreulich, stellte der Nabu fest. 

Mit insgesamt 18.000 gemeldeten Schmetterlingen seien zwar wieder mehr Falter gemeldet worden als im Vorjahr, aber die Zahlen lägen weit unter den Ergebnissen von 2018 (39.000) und 2017 (32.000).

Garten für Schmetterlinge gestalten

Mit der Zählaktion möchte der Nabu möglichst viele Menschen dazu motivieren, die Falter bei der Gestaltung von Garten und Balkon zu berücksichtigen. 

Mit naturnahem Gärtnern, den richtigen Pflanzen und einigen wilden Ecken könnten Gärten vielen Schmetterlingsarten Nahrung und Lebensraum bieten.

Titelfoto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

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