Nach Feuer in Stall: Entlaufene Rinder in Nationalpark unterwegs

Bad Wildungen/Frankenau - Vor einem Stallbrand geflohene Rinder haben im nordhessischen Nationalpark Kellerwald-Edersee Zuflucht gesucht.

In dem Nationalpark wurden Futtereimer und Tränken aufgestellt (Symbolfoto).
In dem Nationalpark wurden Futtereimer und Tränken aufgestellt (Symbolfoto).  © Lino Mirgeler/dpa

Mehrere Tiere seien dort unterwegs und es werde versucht, sie wieder einzufangen, teilte eine Park-Sprecherin am Montag in Bad Wildungen mit.

Wanderer im Bereich Frankenau werden gebeten, die Augen offen zu halten und Sichtungen der Tiere dem Nationalparkamt zu melden.

Ein Bulle konnte der Mitteilung zufolge bereits narkotisiert und zu seinem Besitzer zurückgebracht werden. Noch in Freiheit seien vier Kühe.

Wie die Kuh wenn's blitzt: "Rind trotzt mit Hintern dem Sturm"
Tiere Wie die Kuh wenn's blitzt: "Rind trotzt mit Hintern dem Sturm"

In dem Stall in Frankenau (Kreis Waldeck-Frankenberg) war am Freitagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Eine zweistellige Zahl an Tieren verendete, viele konnten aber auch fliehen. In dem Stall waren etwa 100 Rinder untergebracht.

Nach Angaben des Nationalparks wurden in dem Gebiet Futtereimer und Tränken verteilt, um die Rinder anzulocken. Wer mit Hunden unterwegs sei und eine Kuh sehe, dem werde geraten, zügig weiterzugehen.

"Falls eine Kuh entdeckt wird, bitte Abstand halten und die Behörden informieren", hieß es weiter.

Titelfoto: Lino Mirgeler/dpa

Mehr zum Thema Tiere: