Nach Krokodil-Alarm in der Unstrut: Landkreis spricht Badeverbot aus

Laucha an der Unstrut/Naumburg - Wegen eines möglicherweise in der Unstrut schwimmenden Krokodils (TAG24 berichtete) ist im Burgenlandkreis nun ein Badeverbot erlassen worden. 

Wasserschutzpolizei und Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) suchen auf der Unstrut nach einem Krokodil.
Wasserschutzpolizei und Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) suchen auf der Unstrut nach einem Krokodil.  © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

Das Verbot gelte zunächst bis zum 6. September, teilte der Landrat des Burgenlandkreises, Götz Ulrich (51, CDU), in Naumburg mit. 

Demnach dürfe niemand zwischen der Landesgrenze zu Thüringen bei Wendelstein und der Einmündung in die Saale am Blütengrund bei Naumburg in den Fluss gehen.

Einsatzkräfte suchen seit Freitagmorgen nach einem lebenden Krokodil in dem kleinen Fluss im Süden von Sachsen-Anhalt. 

Zuvor gab es zwei Hinweise von Zeugen, die ein Reptil in der Nähe des Ortes Laucha an der Unstrut gesehen haben wollen. 

Die Polizei nahm die Meldungen ernst. Die Schleusen in Trösdorf und Wetzendorf wurden daraufhin vorübergehend geschlossen.

Bislang blieb die Suche erfolglos, wie eine Polizeisprecherin am heutigen Sonntagmorgen sagte.

Update, 10.50 Uhr: Suche nach Krokodil eingestellt

Da bisher keinerlei Beweise für die Existenz des Krokodils gefunden werden konnten, wird die Suche eingestellt. Außerdem wird die polizeiliche Verfügung zur Sperrung des Bootsverkehrs aufgehoben und der Schleusenbetrieb wieder aufgenommen.

Das Badeverbot bleibt jedoch zunächst bis zum Ende der kommenden Woche bestehen, wie der Landkreis mitteilte. Trotzdem sollen Menschen rund um die Unstrut die Augen nach dem Krokodil offen halten. 

Bei einer Sichtung wird darum gebeten, die Polizei (110) oder die Rettungsleitstelle (112) zu verständigen.

Titelfoto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

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