"Vorsicht, bitte aufpassen": Jogger wird von Greifvogel attackiert und hat wichtigen Appell

Neuhofen im Innkreis (Österreich) - Eigentlich wollte Gerald Eiblmayr am Donnerstag seine gewöhnliche Jogger-Runde drehen, doch diese endete in einem blutigen Drama.

Eiblmayr präsentiert seine blutigen Klamotten auf Facebook.
Eiblmayr präsentiert seine blutigen Klamotten auf Facebook.  © Screenshot/Facebook/Eiblmayr Gerald

Damit hatte Gerald Eiblmayr aus dem österreichischen Neuhofen im Innkreis (Bezirk Ried) nicht gerechnet.

Am Donnerstagmorgen zog sich der 49-Jährige seine Laufschuhe an und wollte wie gewöhnlich eine Runde joggen gehen. Plötzlich näherte sich ein Mäusebussard gefährlich nahe und griff Eiblmayr an.

"Wurde heute Früh beim Joggen von einem Mäusebussard zuerst von hinten (total überraschend) & dann von vorne mit den Krallen am Kopf attackiert", schreibt der Österreicher auf Facebook. (Rechtschreibung übernommen)

Der Angriff war so übel, dass der Mann schwere Verletzungen erlitt und voller Blut war. Gegenüber "Heute" sagte er: "Ich verspürte plötzlich einen Schmerz. Als ich auf meinen Kopf griff, war ich voller Blut." Gerald Eiblmayr musste daraufhin ins Krankenhaus und wurde am Kopf genäht.

"Ist zum Glück alles gut ausgegangen", so der Jogger. Doch das hätte auch anders kommen können. Angriffe von Greifvögeln auf Menschen sind zwar selten, können aber durchaus vorkommen.

In der Schweiz wurde bereits ein Jogger von einem Mäusebussard attackiert (TAG24 berichtete). Auch dieser musste medizinisch versorgt werden.

Elbmayr machte seine Geschichte deshalb auf Facebook öffentlich, um andere zu warnen. "Da dieses Waldstück doch sehr beliebt ist, bitte aufpassen (vor allem mit Kindern !!!)", appelliert er in seinem Beitrag.

Bleibt zu hoffen, dass er demnächst ohne eine üble Attacke aus der Luft seine morgendlichen Jogger-Runden drehen kann.

Titelfoto: Screenshot/Facebook/Eiblmayr Gerald

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