Kein Scherz! Nordkorea setzt offenbar auf Militär-Delfine

Nordkorea - Delfine beim Militär? Nein, das ist kein Scherz. Es gibt neue Beweise, dass die süßen Meeresbewohner in dem Land von Machthaber Kim Jong-un (36) bereits seit dem Jahr 2015 militärisch ausgebildet werden.

Was könnte ein Delfin schon im Kampfeinsatz anrichten? Offenbar eine ganze Menge! (Symbolbild)
Was könnte ein Delfin schon im Kampfeinsatz anrichten? Offenbar eine ganze Menge! (Symbolbild)  © -/Ukrinform/dpa

Laut einem aktuellen Bericht des US Naval Instituts (USNI) zeigen zahlreiche Satellitenbilder, dass in nordkoreanischen Militäranlagen Delfine ausgebildet werden, um in möglichen Kriegen zum entsprechenden Einsatz kommen zu können.

Das US-amerikanische Marine-Institut liefert als Beweis einige Aufnahmen, die angeblich schwimmende Tiergehege in der Nähe einer Werft mit Kriegsschiffen zeigen sollen.

Auf einem anderen Foto sieht man dem Report zufolge eine Einrichtung, in der die Delfine gezüchtet werden könnten. 

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Angeblich wären die Anlagen und damit das kuriose Militärprogramm mit den tierischen Kämpfern seit 2015 immer weiter angewachsen.

Der Bericht des USNI räumt aber auch ein, dass die Satellitenaufnahmen möglicherweise einfach nur ganz normale Fischfarmen zeigen. Das nordkoreanische Militär würde viele solcher ungefährlichen Einrichtungen leiten.

Die USA und Russland setzen schon längst auf Delfine im Militär

Sollte es sich allerdings doch um ein Ausbildungslager für Tier-Einheiten handeln, dann stellt sich natürlich die Frage: Was können Delfine schon im Kampf ausrichten? Nun, offenbar gibt es darauf eine ganze Menge möglicher Antworten.

Laut dem Marine-Institut können die Meeresbewohner zum Beispiel Minen oder alte Torpedos vom Meeresboden bergen. Außerdem können sie darauf trainiert werden, feindliche Taucher zu entdecken oder unter Wasser Kabel oder Sonaranlagen zu finden und so bei der Wartung zu helfen. So absurd und irre diese Idee auch klingen mag: Nordkorea wäre nicht die erste Nation, die auf diese Art von animalischen Mitarbeitern setzt.

Die USA und Russland setzen schon länger auf tierische Kampfeinsätze. So arbeitete die US Navy bereits mit Delfinen und Seelöwen in Vietnam sowie im persischen Golf und Russland soll angeblich Robben und Weißwale in Kriegsgebiete geschickt haben.

Titelfoto: -/Ukrinform/dpa

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