Paar adoptiert Welpen und verfüttert die Kleinen offenbar an Schlangen

Aguascalientes (Mexiko) - Es ist einfach nur erschreckend! Ein Paar aus Mexiko soll mindestens elf Welpen adoptiert haben, um diese dann auf ihrer Schlangenfarm zu verfüttern.

In nur vier Monaten adoptierte Kevin Peralta de la Torre elf Welpen. (Symboldbild)
In nur vier Monaten adoptierte Kevin Peralta de la Torre elf Welpen. (Symboldbild)  © 123RF/Patsuda Paramee

Das behaupten nun einige Facebook-User, die dem Paar wohl auf die Schliche gekommen sind.

Wie The Sun berichtet, sollen Kevin Peralta de la Torre und seine Freundin Aleh Ortlsaias über einen Zeitraum von rund vier Monaten verschiedene Tierpfleger angeschrieben haben. Dabei hätten sie sich stets äußerst besorgt und liebevoll gezeigt. 

Sie wollen den kleinen Fellknäulen ein neues Zuhause bieten und gut auf sie aufpassen, hieß es.

Doch ob dies jemals geschah, ist fraglich. Sobald die Hunde nämlich übergeben wurden, blockte das Paar die Pfleger komplett - und das immer wieder.

Nun wurde eine Facebook-Nutzerin stutzig und begann damit, zu recherchieren. Dabei stieß sie etwa auf die Information, dass Kevin Peralta de la Torre eine Schlangenfarm besitzt. Sie zählte eins und eins zusammen und wandte sich an Facebook. 

Daraufhin meldeten sich immer mehr Nutzer, die auch einmal in Kontakt mit dem Paar standen und nach der Hundeübergabe nie wieder von ihnen gehört hatten. 

Ihnen ist laut eigener Aussage inzwischen klar: Das Paar verfüttert die Welpen an ihre Schlangen. Und das Verhalten der beiden lässt die zwei auch mehr als suspekt aussehen. An ihre Unschuld glaubt aktuell wohl niemand auf der Plattform mehr.

Eine Nutzerin behauptete sogar, Kevin Peralta de la Torre hätte morgens um 2 Uhr vor ihrer Tür gestanden und verlangt, dass sie ihren Facebook-Post über ihn löscht. Als sie dem nicht nachkam und ihm auch nicht die Tür öffnete, verweilte er laut der Frau fast sechs Stunden vor dem haus, ehe er wieder den Heimweg antrat. Eine andere Nutzerin berichtete zudem, wie sie Beweise der lebenden Hunde eingefordert und stattdessen Bilder von Streunern zugesandt bekommen habe.

Die Polizei ist über die Vorkommnisse bereits informiert. Ob eine Untersuchung im Gange ist, ist jedoch unklar.

Titelfoto: 123RF/Patsuda Paramee

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