Pfeil im Körper: Verletzter Schwan schwimmt im Rhein, Retter haben kein leichtes Spiel

Leverkusen – Die Feuerwehr hat einen verletzten Schwan, dem ein Pfeil im Körper steckte, aus dem Rhein bei Leverkusen geborgen.

Die Feuerwehr hat einen mit einem Pfeil verletzten Schwan aus dem Rhein geborgen. (Symbolbild)
Die Feuerwehr hat einen mit einem Pfeil verletzten Schwan aus dem Rhein geborgen. (Symbolbild)  © Zhang Cheng/XinHua/dpa

Das verwundete Tier sei zwischen der Fahrrinne und der Leverkusener Schiffsbrücke hin und her geschwommen, teilten die Retter mit. Ob ein Unbekannter absichtlich mit dem Pfeil auf den Schwan geschossen hat, ist nicht bekannt.

Die Feuerwehr war am Samstag gegen 15.45 Uhr alarmiert worden. Die Einsatzkräfte versuchten zunächst, sich dem Vogel mit Schutzkleidung im Wasser zu nähern.

Mit frischem Brot ließ sich das Tier jedoch nicht anlocken, sodass die insgesamt 14 Feuerwehrleute zu drastischeren Maßnahmen griffen.

Ein Fachmann wurde hinzugerufen, um die Schiffsbrücke zu öffnen. Doch der Schwan trotze weiterhin jedem Rettungsversuch und schwamm in die Fahrrinne des Rheins.

Erst mit einem Boot der "Wacht am Rhein" konnte der verletzte Vogel in Höhe des Rheinkilometers 705 erreicht und an den Nato-Anleger in Hitdorf gebracht werden.

Den Pfeil, der nach wie vor im Körper des Schwans steckte, kürzten die Feuerwehrleute mit einem Bolzenschneider. Anschließend wurde der gefiederte Patient in eine Tierarztpraxis gebracht.

Titelfoto: Zhang Cheng/XinHua/dpa

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