Polizei mit Appell: Hunde zum Schutz von Rehkitzen im Auge behalten

Landshut - Hundehalter sollen ihre Vierbeiner nicht unbeaufsichtigt laufen lassen - mit diesem Appell will die Polizei auf die Gefahr für junge Rehe durch Hunde aufmerksam machen.

Ein Rehkitz liegt am frühen Morgen in einer Wiese.
Ein Rehkitz liegt am frühen Morgen in einer Wiese.  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB

Rehkitze, die jetzt im Juni meist nicht älter als sechs Wochen seien, hätten keine Chance gegen einen Hund, teilte die Landshuter Polizei am Dienstag mit.

Vergangene Woche war auf einer Wiese bei Landshut ein Rehkitz zu Tode gebissen worden - laut Polizei wahrscheinlich von einem Hund.

Rehkitze hätten in dem Alter noch keinen Fluchtreflex, bei Gefahr würden sie sich lediglich am Liegeplatz ducken. Der Hund habe bei dem Vorfall bei Landshut daher vermutlich leichtes Spiel gehabt.

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Die Polizei sucht weiter nach Zeugen und ermittelt wegen Jagdwilderei sowie Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Auch in Bamberg hatte mutmaßlich ein Hund Tiere verletzt: Ein Schäfer meldete am Sonntag, dass 14 Schafe seiner Herde tiefe Bissverletzungen hatten. Zwei Tiere mussten laut Polizei von ihrem Leiden erlöst werden.

Ein Zeuge habe von einem "großen schwarzen Hund" in der eingezäunten Weide berichtet, teilte die Polizei mit.

Titelfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB

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