Rätselhaftes Fischsterben geht weiter: Erneut wurden Hunderte Jungfische angespült

Von Eva-Maria Mester

St. Peter-Ording - Ein rätselhaftes Fischsterben an der Schleswig-Holsteinischen Nordseeküste beschäftigt erneut die Wissenschaftler.

Am Strand von St. Peter-Ording und an anderen Stellen waren in den vergangenen Tagen hunderte Jungfische angespült worden. (Symbolbild)
Am Strand von St. Peter-Ording und an anderen Stellen waren in den vergangenen Tagen hunderte Jungfische angespült worden. (Symbolbild)  © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Es gebe bislang keine Hinweise auf die Ursache, sagte Katja Heubel vom Forschungs- und Technologiezentrum Westküste der Kieler Christian-Albrechts-Universität Kiel am Montag.

Am Strand von St. Peter-Ording im Kreis Nordfriesland und an anderen Stellen waren in den vergangenen Tagen - wie schon im Vorjahr - Hunderte Jungfische angespült worden. Viele von ihnen waren bereits verendet.

Es handele sich vermutlich um ein natürliches Phänomen, sagte der Pressesprecher der Schutzstation Wattenmeer, Christof Goetze.

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Die Jungfische hätten noch keinerlei Erfahrung mit den Gezeiten, sagte er. Sie seien vermutlich bei Ebbe in flachen Prielen zurückgeblieben und dort erstickt, sagte Goetze.

Im Juni 2020 waren im Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer massenhaft tote und sterbende Fische - hauptsächlich junge Heringe - angespült worden.

Hunderte tote Jungfische wurden angespült

Auch damals konnten die Wissenschaftler keine Ursache feststellen.

Titelfoto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

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