Riesenseeadler "Grobi" weiter vermisst: Fall nimmt überraschende Wendung

Remscheid – Der entflogene Riesenseeadler "Grobi" aus Remscheid hält sich vielleicht in Österreich auf. Dort hätten mehrere Leute Fotos von einem Riesenseeadler gemacht, sagte am Mittwoch die Falknerin Carola Schossow aus Remscheid.

Der Riesenseeadler "Grobi" wird seit rund zwei Wochen vermisst. Die Inhaberin der Falknerei Bergisch Land in Remscheid, Carola Schossow, sucht nach dem Greifvogel.
Der Riesenseeadler "Grobi" wird seit rund zwei Wochen vermisst. Die Inhaberin der Falknerei Bergisch Land in Remscheid, Carola Schossow, sucht nach dem Greifvogel.  © Tanja Brandt/Falknerei Bergisch Land/dpa

Ob es wirklich um Grobi gehe, sei noch unklar. Die Bild-Zeitung hatte zuvor berichtet.

"Die letzten zwei Wochen waren von der Thermik her so mega gut, der musste sich eigentlich nur gleiten lassen", sagte Schossow. Insofern könne es schon sein, dass er es bis nach Österreich geschafft habe.

Ein Falkner versuche jetzt, ihn einzufangen.

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Dass der Riesenseeadler in Österreich offenbar die Nähe zu Menschen suche, könne ein Hinweis darauf sein, dass es sich wirklich um Grobi handeln könne. Seinen Namen hat er von Grobi aus der Sesamstraße.

Über die Gründe für Grobis Abflug aus Deutschland könne man nur spekulieren, sagte Schossow. Fest stehe nur, dass er von Krähen angegriffen worden sei. Möglicherweise habe er es da mit der Angst zu tun bekommen, er sei nämlich eher schreckhaft.

Die Falknerei Bergisch Land informiert über die Suche nach dem vermissten Greifvogel

Der sechs Jahre alte Adler hat eine Spannweite von 2,50 Metern.

Titelfoto: Montage: Facebook/Falknerei Bergisch Land, Tanja Brandt/Falknerei Bergisch Land/dpa

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