Ringen mit Menschen und Tanzbär: Traurig, was dieses Tier alles erleiden musste

Bulgarien - "Vier Pfoten" berichtet oft von traurigen Geschichten, bei denen misshandelte, verwahrloste oder ausgehungerte Tiere gerettet werden mussten. Diesmal geht es um einen Bären aus Bulgarien.

Bär Dobry hat nun ein friedliches Leben.
Bär Dobry hat nun ein friedliches Leben.  © Screenshot/Facebook/Vier Pfoten

Bär "Dobry" hat eine lange Leidensgeschichte hinter sich. Sein alter Besitzer benutzte das Tier zum Ringen mit Menschen, dann verkaufte er ihn weiter.

Bei seinem neuen Besitzer erging es Dobry nicht besser, denn dieser wollte den damals Vierjährigen zu einem Tanzbären ausbilden. 

Doch während einer Tour passierte dann das Unglück: Bei einem Unfall schlug der Bär auf einen Metallstab und verletzte sich am linken Auge. Ein Tierarzt konnte sein Augenlicht nicht mehr retten - Dobry erblindete auf dem einen Auge.

Ab da an war er "nutzlos". Glücklicherweise kamen Tierschützer dem Tier zu Hilfe und brachten es in den Tanzbärenpark Belitsa (Bulgarien). Seit 17 Jahren verbringt er nun seinen Alltag in dem Tierschutzzentrum, das von "Vier Pfoten" und der französischen "Fondation Brigitte Bardot" betrieben wird.

Trotz seiner Sehschwäche meistert er seinen Alltag sehr gut, wie der Tierschutzverein auf Facebook berichtet. Statt seiner Augen benutzt der Bär vor allem sein Gehör zur Orientierung. 

Zudem lebt er im Tanzbärenpark nicht allein. Zusammen mit einer anderen blinden Bärin namens Lady M hat er nun ein tolles und vor allem friedliches Leben.

Titelfoto: Screenshot/Facebook/Vier Pfoten

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