Schlange legt Betrieb in Klamottenladen lahm, bis die Polizei kommt

Hohenems (Österreich) - Im österreichischen Bundesland Vorarlberg wurde am Mittwochmorgen eine große Schlange in einem Bekleidungsgeschäft gefunden.

Die Schlange wickelte sich selbst um mehrere Kleiderbügel.
Die Schlange wickelte sich selbst um mehrere Kleiderbügel.  © Landespolizeidirektion Vorarlberg

Ein erschrockener Mitarbeiter rief nach der Entdeckung des Reptils um kurz vor acht Uhr die Polizei auf den Plan, wie die Behörde am gestrigen Freitag mitteilte.

Als die Beamten eintrafen, machte es sich das Tier bereits auf einem Kleiderständer hinter den Kassen bequem.

Da nicht sofort feststand, um was für eine Schlange es sich genau handelte, kontaktierten die Polizisten vor der Rettung das naturgeschichtliche Museum "Inatura" in Dornbirn und die örtliche Tierrettung.

Danach konnte Entwarnung gegeben werden: Das große Reptil war lediglich eine ungiftige Ringelnatter.

So wurde die Schlange gerettet

Mittels Karton wurde das Reptil an einen Fluss gebracht.
Mittels Karton wurde das Reptil an einen Fluss gebracht.  © Landespolizeidirektion Vorarlberg

Weil keine Gefahr vom Tier ausging, reagierten die Polizeibeamten beherzt und versuchten, die Schlange einzufangen.

Jedoch "reagierte die Schlange anfangs äußerst aggressiv", teilte die Polizei mit. "Sie konnte aber von den Beamten mit der Zeit beruhigt werden."

Als die Polizisten der Ringelnatter einen Pappkarton hinhielten, kroch sie anschließend sogar freiwillig hinein.

In dem Karton wurde die Schlange an das Ufer des Alten Rheins gebracht. 

Dort kann sie schlussendlich wieder in freier Wildbahn leben, ohne Mitarbeiter oder Kunden eines Klamottengeschäfts zu erschrecken.

Titelfoto: Landespolizeidirektion Vorarlberg

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